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Umbauarbeiten für neue Grundschule Bad Münder laufen auf Hochtouren

Gegen die Uhr

Bad Münder. Verzögerungen? Nicht vorgesehen. Beim Umbau der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule zum Grundschulgebäude gibt ein Schuljahresbeginn den Fertigstellungstermin vor. Und derzeit sieht alles danach aus, dass die Grundschule Bad Münder nach den Sommerferien in diesem Jahr ihre Schüler am neuen Standort begrüßt. „Wir liegen voll im Plan“, sagt Dezernent Marcus Westphal.

veröffentlicht am 24.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 17.01.2017 um 16:04 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Handwerker reichen sich seit einigen Wochen an der Wallstraße die Klinke in die Hand, arbeiten nach einem genau abgestimmten Einsatzplan. Der ist dringend notwendig, schließlich gibt es noch jede Menge zu tun, und das Zeitfenster ist eng. Nahezu täglich stimmen sich die Projektverantwortlichen der Stadtverwaltung, der Kreissiedlungsgesellschaft als Projektmanager und die beauftragten Architekten ab. „Es ist unerlässlich, dass alle auf dem gleichen Stand sind“, erklärt Westphal. Dass der Zeitplan bislang keine Probleme bereitet, sieht der Dezernent aber auch in der guten Zusammenarbeit mit dem Beirat begründet, den der Rat zur Begleitung des Projektes gefordert hatte. Schulleitung, Eltern-, Lehrer- und Schülervertreter sowie Verwaltungsmitarbeiter gehören ihm an. „Exzellent“ sei die Arbeit, sagt Westphal, insbesondere das Engagement und die Begeisterung der Schülervertreter beeindrucken ihn. „Fruchtbar“, urteilt auch Grundschulrektor Christoph Schieb.

Ende Januar steht die letzte Submission an, dann sind alle Aufträge für die Arbeiten im Bestand vergeben. 55 Prozent des vorgesehenen Zwei-Millionen-Euro-Volumens sind bereits verplant, Unternehmen aus der Region haben die Aufträge erhalten. Sanitäranlagen wurden demontiert, Abbrucharbeiten und die Demontage elektrischer Anlagen standen an. Pumpen und Hebeanlagen fürs Grundwasser wurden erneuert, Leitungen gespült. Inzwischen sind auch die ersten Flure und Klassenräume frisch gestrichen, Kabel und Leitungen werden verlegt. „Wir versuchen, so viel wie möglich der vorhandenen Substanz zu nutzen“, sagt Westphal. Wo der vorhandene Fußbodenbelag noch in Ordnung ist, bleibt er liegen. Elemente der vorhandenen Akustik-Decken werden dort wieder eingebaut, wo sie benötigt werden. Die bisherige Küche der Grundschule zieht wie das Mobiliar mit um. Dort, wo früher Mittagessen ausgegeben wurde, ist durch die Herausnahme von Zwischenwänden ein großer Mensasaal entstanden.

In Angriff genommen wird auch der Trakt, in den „Drittnutzer“ wie Vereine oder Musikschule einziehen sollen. Westphals Prioritätenliste aber ist klar: „Wenn es eng wird, konzentrieren wir uns zunächst auf den Teil, der für die Grundschule wichtig ist.“



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