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Mündersche Gesamtschule schließt Kooperationsvertrag mit dem Springer Otto-Hahn-Gymnasium

Für einen sanften Übergang

Bad Münder. „Zwei Schulen finden zusammen und das ist auch gut so“, sagt KGS-Schulleiter Edgar Schulz. Ihm ist die Begeisterung über den Kooperationsvertrag zwischen seiner Einrichtung und dem Springer Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) deutlich anzumerken ist. Gemeinsam mit Direktorin Dr. Kerstin Prietzel hat Schulz die Vereinbarung jetzt mit zwei Unterschriften offiziell gemacht. Damit soll die bereits seit langem laufende Zusammenarbeit bekräftigt werden.

veröffentlicht am 25.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

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Autor:

von mira colic
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Das Ziel ist für fließende Übergänge von der KGS zum OHG zu sorgen. „Weil wir in unserer Gesamtschule den Gymnasialzweig haben, bieten wir unseren Schülern eine hohe Durchlässigkeit“, erklärt Schulz. Das Angebot endet mit Klasse 10 – und wer dann auf ein Gymnasium wechseln möchte soll bestmöglich auf die Oberstufe vorbereitet sein. „Das ist der Sinn des Vertrages“, macht Gregor Ceylan, der Leiter des Gymnasial-Zweigs an der KGS, deutlich.

„Wir können beide nur von der Vereinbarung gewinnen“, ist sich auch Prietzel sicher. Erste Gespräche hat es bereits im Mai 2012 gegeben. Nun sei man soweit, dass die Unterschriften geleistet werden können. Dazu ist ein Maßnahmenkatalog aufgestellt worden, der die Inhalte der Kooperation darstellt, um die Übergänge für die Schüler so sanft wie möglich zu gestalten. „Der Vertrag ist die Grundlage, die Umsetzung wird von Jahr zu Jahr neu gestaltet werden“, so Ceylan. Gemeinsam mit seinem Kollegen Stephan Koser vom OHG hat er das Konzept entwickelt, unterstützt von Malihe Papastefanou, der didaktischen Leiterin der KGS.

Fest geplant sind Informations-Veranstaltungen, wie sie das OHG bereits an der Heinrich-Göbel-Realschule in Springe anbietet, auch in Bad Münder. Allerdings soll nicht auf Veranstaltungen gewartet werden, „wir wollen auch unterrichtsbegleitend arbeiten“, sagt Ceylan.

In eineinhalb Jahren sind die ersten KGS-Schüler so weit auf eine weiterführende Schule zu wechseln. „Aus diesem Grund ist der Zeitpunkt gut gewählt, weil sich die Kooperation entwickeln muss und wir die Möglichkeit haben, Erfahrungen zu sammeln“, erklärt Schulz.

Dies ist jedoch nur die erste Säule der Vereinbarung. Die Zweite beschäftigt sich mit dem Lehrerkollegium. Bereits 2010, nachdem die KGS mit dem Französisch- und Lateinunterricht begonnen hat, half das OHG mit einer Lateinlehrerin aus. Heute unterricht eine Kollegin von der KGS stundenweise am Springer Gymnasium. Diesen Personalaustausch begrüßt Schulz ungemein: „Das ist für uns Schulleiter im Sinne der Personalwirtschaft eine sehr glückliche Situation.“

Für die KGS ist es nicht der erste Kooperationsvertrag, der geschlossen wurde. „Wir arbeiten mit verschiedenen Partnern, also auch Fachgymnasien, zusammen, weil die Schüler verschiedene Wege gehen“, erklärt Schulz. Solch eine Durchlässigkeit wie heute habe es früher nicht gegeben, sagt der Schulleiter, der aus eigener Erfahrung spricht. „Ich selbst war Realschüler und bin dann aufs Gymnasium gewechselt. Das war damals viel holpriger.“ Für das OHG ist es die erste Kooperation auf schulischer Ebene; bisher beschränke sich die Zusammenarbeit auf Vereine und andere Einrichtungen.



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