weather-image
22°
Rheuma-Liga Springe/Bad Münder informiert über Gedächtnistraining

Fit im Kopf – auch mit 60plus

Bad Münder. Körperliche Fitness im Seniorenalter und sportliche Betätigung jenseits des Rentenalters – für Interessierte gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich in dieser Hinsicht zu betätigen. Eine Option zeigte jetzt die Rheuma-Liga AG Springe/Bad Münder auf. „Fit im Kopf – auch mit 60+ geistig aktiv sein“ lautete die Vortragsveranstaltung im Foyer des Martin-Schmidt-Konzertsaals.

veröffentlicht am 22.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:18 Uhr

270_008_7707964_lkbm209_2204_Gedaechtnistraining_D0004.jpg

Autor:

Dieter Gömann
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Mehr als 30 Mitglieder und Interessierte lauschten, als Gudrun Hengsbach, Übungsleiterin der Wasser- und Trockengymnastik bei der AG, und der zertifizierte Gedächtnistrainer Heinz Behrmann praktische Beispiele anführten, wie man sein Gedächtnis auf Vordermann halten kann.

Unter dem Begriff Gedächtnistraining werden Methoden und Techniken zusammengefasst, die Gedächtnisleistungen verbessern sollen. Ein passender Ausdruck hierfür ist das „kognitive Training“. Dieses bedeutet, dass nicht nur Gedächtnisleistungen, sondern mehrere kognitive (geistige) Funktionen trainiert werden.

Hengsbach verglich dieses Training mit einem Läufer. „Obwohl dieser mit den Beinen läuft, muss er auch Arme, Nacken und Bauch trainieren. Der ganze Körper muss fit sein, damit er wirklich gute Leistungen erbringen kann.“ So würden für viele Leistungen im Alltag nicht nur das Gedächtnis gebraucht, sondern auch andere kognitive Funktionen wie die Sprache, die Konzentration oder das Urteilsvermögen.

„Im günstigsten Fall reicht ein abwechslungsreicher Alltag, um geistig fit zu bleiben. Abwechslungsreich heißt für Personen ab 60 Jahren, sich für ihre Umwelt zu interessieren, aktiv zu sein, sich auf dem Laufenden zu halten und immer wieder mal was Neues dazuzulernen“, machte Behrmann den Teilnehmern Mut, auch im Seniorenalter für alle Dinge des Lebens offen zu bleiben. Denn schließlich besteht das Gehirn aus Milliarden von Neuronen, die über Synapsen miteinander kommunizieren. Bis ins hohe Alter können sich neue Nervenzellen bilden. Aber nur durch kontinuierliches Training können diese erhalten und ernährt werden.

Einen wichtigen Ansatz rückten die Referenten in den Mittelpunkt: „Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und soziale Kontakte unterstützen unser Gehirn ebenfalls. Täglich Zeitung lesen und sich mit anderen darüber auszutauschen, ist auch ein intensives Gedächtnistraining.“

Die Gedächtnisübungen sollten unterschiedlich sein, damit auch die verschiedenen Fähigkeiten des Gehirns trainiert werden. Eine ganz wichtige Regel laute: Neue Herausforderungen suchen. Und eine andere lautet: Das Gedächtnistraining sollte vor allem Spaß machen. Einige Beispiele hatten die Referenten mitgebracht: Bei der Wortbindung waren im Buchstabenrätsel fehlende Buchstaben bei Wörtern zu finden. Um Bewegung und Koordination ging es beim Lied „Ausgerechnet Bananen“, bei dem mit Füßen, Händen und Armen den Refrain unterstützt werden musste.

Begeistert von dem Vortrag von Gudrun Hengsbach (l.) und Heinz Behrmann sind auch Vorsitzende Susanne Heitmann (2.v.r.) und Landesschatzmeisterin Annedore Rotermund.gö



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare