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Das regionsübergreifende Vorhaben „Das Tal der Süntelbuchen“ könnte für den Tourismus interessant sein

Europa-Förderung für Süntelbuchenprojekt?

Bad Münder. Das Projekt wächst und wächst – und wird Bad Münder mit seinen Partnern im östlichen Weserbergland als förderwürdige Region in das neue Leader-Programm aufgenommen, hat es auch gute Chancen auf Unterstützung durch die Europäische Union: „Das Tal der Süntelbuchen“ soll Bad Münder mit anderen Gemeinden zusammenschließen und für zusätzliche touristische Attraktion sorgen.

veröffentlicht am 19.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 17.01.2017 um 16:04 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Der Mann, der das Vorhaben maßgeblich vorantreibt, heißt Hans-Joachim Rothe und ist stark im Süntelbuchen-Projekt der Ortsgruppe Bad Münder des Heimatbundes, dem Freundeskreis Süntelbuchen, engagiert. Die Idee: Die Süntelbuche als Alleinstellungsmerkmal der Region soll an markanten Orten und Plätzen neue Standorte finden – im Idealfall an Standorten, die Kultur- und Naturdenkmale kombinieren. Bestehende Standorte sollen eingebunden und zu verschiedenen Routen zusammengefasst werden, die dann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto erkundet werden können.

„Schon vor zwei Jahren haben wir angefangen, Standorte neu zu bestücken. Das geht in Bad Münder am Oberntor los, an der Rahlmühle steht eine Dreiergruppe, und an der Deisterallee eine Gruppe, die jetzt durch eine Nachpflanzung ergänzt wird“, sagt Rothe. In Zukunft soll sich ein Ring bilden, der „Süntelbuchenkreis um Bad Münder“ heißen könnte. „Eine Besonderheit im Rahmen des Tales der Süntelbuchen“, so Rothe. Am Südhang des Süntels soll es bis Bad Nenndorf reichen, am Nordhang wieder zurück in Richtung Bad Münder führen. Markante Bäume der Gattung „Fargus sylvatica var. suentelensis“ gibt es schließlich bereits in größerer Zahl – etwa am Steinhof, im Pfarrgarten in Beber oder am Freizeitheim an der Süntelstraße. Die Stationen sollen sich in einem Tourenheft wiederfinden. Stelen mit Hinweisen zu Besonderheiten eines Baumes und eine Wegbeschreibung zum nächsten Exemplar könnten aufgestellt werden. In Bad Münder, Rodenberg und Bad Nenndorf könnten zudem größere Tafeln auf die Bedeutung des Erhalts der einzigartigen Süntelbuchen hinweisen.

„Das Projekt hat gute Chancen im Leader-Verfahren, weil es in idealer Weise das berücksichtigt, was Leader fördern will: den ländlichen Raum, den Tourismus und damit die Wirtschaftskraft dieser Gegend. Dass das Vorhaben über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinaus geplant wird, ist dabei ebenfalls ein Pluspunkt“, zeigt sich der Initiator erfreut. Da das Projekt auf politischer Ebene aufgegriffen werde, sei er optimistisch, dass es zum positiven Abschluss komme. „Die Rodenberger haben sich sehr engagiert und sind interessiert“, sagt Rothe. Auch Bürgermeister Hartmut Büttner habe sich sehr für das Projekt eingesetzt.

Die Stadt Bad Münder stellt eine Ausgleichsfläche zur Verfügung – Hans-Joachim Rothe und Sigrun Krone (re.) vom Freundeskreis Süntelbuchen pflanzen gemeinsam mit Annika Gonschorek, für Umweltfragen zuständige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, zwei junge Süntelbuchen auf einer Wiese. jhr



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