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Bei der Stadt laufen die Vorbereitungen für die Abstimmung in Hamelspringe

Erneute Wahl kostet bis zu 20 000 Euro

HAMELSPRINGE. Wähler-Benachrichtungen verschicken, Stimmzettel drucken, eine Briefwahlstelle in der Kernstadt einrichten – die außerplanmäßige Ortsratswahl im münderschen Ortsteil Hamelspringe sorgt bei der Stadt nicht nur für Arbeit, sie kostet auch Geld: Auf 15 000 bis 20 000 Euro schätzt Verwaltungsmitarbeiter Tobias Pischel die Kosten für die Abstimmung , die Sonntag, 17. Juni, stattfindet.

veröffentlicht am 07.04.2018 um 06:00 Uhr

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite
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Die Vorbereitungen laufen – sowohl im Rathaus als auch bei den Parteien. Eine Übersicht.

HINTERGRUND: Der Ortsrat in Hamelspringe war Anfang des Jahres aufgelöst worden, weil nach dem Rückzug von Ortsbürgermeisterin Franziska Jamurzewski und ihrem Stellvertreter Martin Mossau (SPD) weniger als die Hälfte der fünf Sitze vergeben war – das geht gesetzlich aber nicht. SPD-Mann Michael Stumme war schon 2017 zurückgetreten; Nachrücker gab es nicht.

KOSTEN: „Grob geschätzt 15 000 bis 20 000 Euro“ koste die Wahl, schätzt Pischel: „Genau können wir das aber erst im Nachhinein sagen.“ Ein Problem: Viele der anfallenden Kosten unterscheiden sich nicht groß von denen, die auch bei einer normalen Kommunalwahl im gesamten Stadtgebiet anfallen. So muss Pischel einen Vertrag mit der Post über den Versand der Wahlbenachrichtungen schließen – aber auch beim Druck der Wahlunterlagen machen die geringeren Mengen nicht den entscheidenden preislichen Unterschied.

KANDIDATEN: Wer für den Hamelspringer Ortsrat kandidieren will, muss nicht nur im Ort wohnen: Er muss sich auch in den kommenden Wochen entscheiden. Bis 14. Mai müssen Parteien und Einzelkämpfer ihre Vorschläge einreichen. Parteien, die bereits im Rat, im Landtag oder (für Niedersachsen) im Bundestag sitzen, können ihre Listen einfach einreichen. Alle anderen müssten bis zum Stichtag Unterstützerunterschriften sammeln – allerdings nur zehn. Bislang liegen bei Pischel allerdings noch keine Vorschläge vor.

ORGANISATION: In der kommenden Woche will die Stadt die offizielle Wahlbekanntmachung veröffentlichen – samt Informationen zur Einrichtung von Wahlvorschlägen und Fristen. Parallel laufen die Planungen für die Wahl selbst – von der Einrichtung des Briefwahlbüros in Bad Münder bis zur Rekrutierung der Wahlhelfer für den 17. Juni selbst: „Das war aber eigentlich nie ein Problem“, sagt Pischel. Er rechnet mit einer ähnlichen Zahl von Wahlberechtigten wie bei der Kommunalwahl 2016 – damals waren es 740.

WAHLKAMPF: Den eröffnet nun zumindest schon die CDU: Sie lädt alle Bürger ein, am Sonntag ab 10.30 Uhr im Musikhaus über Themen und Kandidaten zu sprechen. Die Neuwahl bezeichnet Ortsverbandschef Herbert Schlichting in der Einladung als „unvorstellbare Situation“.



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