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Straßenausbau und Sanierungen in Hamelspringe, Eimbeckhausen und der Kernstadt geplant

Die Baustellen für dieses Jahr

Bad Münder. Angesichts großer Brocken im Baubereich wie der Zukunft des Solebewegungsbades oder der Inklusionsfähigkeit von Grundschulen fallen sie kaum auf, die Ausgaben der Stadt für Straßenbau, Dorferneuerung und Parkplätze. Dabei unterscheidet sich der Ansatz im gerade eingebrachten Haushalt kaum von dem der Vorjahre – rund 250 000 Euro muss die Stadt demnach investieren.

veröffentlicht am 23.01.2014 um 20:55 Uhr
aktualisiert am 18.01.2017 um 09:22 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Der größte Posten ist dabei das Projekt Heideweg, das die Stadt in diesem Jahr angehen will. Nach der Insolvenz des Erschließungsträgers warten die Bauherren im Eimbeckhäuser Neubaugebiet seit Jahren auf den Straßenausbau. „Der öffentliche Teil ist an die Stadt gefallen“, erläutert Fachdienstleiter Carsten Reiss, warum das Thema im münderschen Haushalt auftaucht. 63 200 Euro sind im Haushaltsplan eingestellt, Kosten in Höhe von 313 000 Euro werden insgesamt erwartet – ein großer Teil soll aus Bürgschaften finanziert werden.

Erneut findet sich auch der Ausbau vom Koppelweg in Eimbeckhausen in einem städtischen Haushalt – bereits im Haushalt 2013 war das Vorhaben eingeplant, dann aber nicht umgesetzt worden, weil das Geld an anderer Stelle benötigt wurde. 48 000 Euro plant die Stadt für ihren Anteil ein, 108 000 Euro soll der Ausbau insgesamt kosten.

Fortgesetzt wird in diesem Jahr die Dorferneuerung in Hamelspringe, auf der Liste der Verwaltung findet sich der zweite Abschnitt des Ausbaus der Hochkampstraße. 158 000 Euro werden für das Projekt veranschlagt, 28 700 Euro beträgt der städtische Anteil.

Im kleinen Baugebiet Am Stadtbahnhof, für das die Volksbank-Immobiliengesellschaft VoWo erste Interessenten gefunden hat, steht der Straßenausbau an. 93 000 Euro werden dafür veranschlagt, der städtische Anteil beträgt voraussichtlich 10 000 Euro.

In Angriff genommen werden soll in diesem Jahr auch die Erneuerung der Fahrbahn der Dei-

sterallee zwischen Bundesstraße 442 und „Lug ins Land“. Bereits im vergangenen Jahr reagierte die Stadt auf massive Beschwerden über tiefe Schlaglöcher auf dem Weg zu den Kliniken mit der Sanierung eines Teilstücks – in einem für die Stadt neuen Verfahren: Die Stadt setzte auf einen Kalteinbau, ohne zuvor die vorhandene Fahrbahn tief auszufräsen und auch die Tragschichten komplett zu erneuern. Dieses Vorgehen kostet mit rund 20 000 Euro nur den Bruchteil einer Komplettsanierung mit Erneuerung der Tragschichten. 30 000 Euro werden jetzt für den zweiten, größeren Abschnitt gerechnet.

10 000 Euro hat die Verwaltung für die Erstellung eines Fußgängerüberweges im oberen Teil der Bahnhofstraße reserviert. Dahinter steht die Erwartung, dass das von der Politik gewünschte Projekt in Angriff genommen werden kann. Da aber Details noch nicht geklärt sind, dient die eingesetzte Summe zunächst als Platzhalter. „Es wäre ärgerlich, wenn wir von der Verkehrsbehörde grünes Licht bekämen und dann ein weiteres Jahr warten müssten, weil kein Geld zur Verfügung steht“, sagt Reiss.

Weitere Beträge sind in diesem Haushaltsbereich für die Straßenbeleuchtung, Kinderspiel- und Sportplätze und allgemeinen Grunderwerb vorgesehen.



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