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In der Schule Eimbeckhausen wird das Brandschutz-Konzept der Stadt fortgeschrieben

Der große Ferien-Job

EIMBECKHAUSEN. Wenn Daniela Heidrich ihren Blick durch die Aula der Grundschule Eimbeckhausen schweifen lässt, dann wirkt die Architektin der Stadtverwaltung nicht unzufrieden. Nicht, dass das, was dort entstanden ist, für einen Architekturpreis reichen würde – aber Aufgabe war es auch nur, die Klassenräume durch einen abgeschlossenen Fluchtflur finanziell vertretbar von der Aula abzutrennen, und dieses Problem wurde gemeistert.

veröffentlicht am 25.07.2018 um 06:00 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Die Arbeiten, die aktuell in der Grundschule Eimbeckhausen ausgeführt werden, gehören zu den letzten im großen Brandschutz-Konzept der Stadtverwaltung für die Grundschulen im Stadtgebiet. Seit 2014 die Verwaltung mit einer neuen Bewertung der Brandschutzauflagen hart in die Realität geholt wurde, beschäftigt die Erfüllung der Vorgaben die Fachbereiche Bauen und Finanzen. Denn: Es mussten nicht nur Lösungen für fehlende Fluchtwege und Fluchttreppen gefunden werden, auch die Finanzierung der Arbeiten in einer Kommune unter der besonderen Beobachtung des Zukunftsvertrages wollte sorgsam geplant sein.

Auf 1,43 Millionen Euro bezifferte Fachdienstleiter Dirk Hitzemann Ende 2014 die Summe, die wohl benötigt würde. Und in der zeitlichen Abfolge sollte – bis auf wenige besonders dringende Arbeiten – die Reihenfolge „von klein nach groß“ gelten: Zunächst nahm die Stadtverwaltung die Kindertagesstätten in den Blick, dann die Grundschulen. Mit der Eimbeckhausen wird dieser Komplex abgeschlossen sein, Feuerwehrgerätehäuser und die beiden zentralen Gebäude der Stadtverwaltung, Steinhof und Rathaus, sollen folgen. 845 000 Euro waren Ende 2017 bereits für Brandschutzarbeiten ausgegeben, und längst ist Hitzemann klar, dass die 2014 genannte Summe von 1,43 Millionen Euro nicht ausreichen wird: Weitere Objekte wie das Kinder- und Jugendhaus Point sind in die Liste aufgenommen worden, außerdem hat sich die Baukostensteigerung deutlich rasanter entwickelt als erwartet. Die ständig fortgeschriebene Liste sieht noch Ausgaben in Höhe von 785 000 Euro vor.

Darin enthalten sind bereits die Arbeiten, die verschiedene Gewerke derzeit in Eimbeckhausen beschäftigen. Neben der Schaffung des Flucht-Flures vor den Klassenräumen – die Alternative dazu wäre die Auflage, die gesamte Aula komplett von brennbaren Materialien zu halten – werden derzeit auch Notausgänge im rückwärtigen Gebäudeteil angelegt. Dazu werden auch selbstschließende Fluchttüren installiert, die über eigene Rauchmelder verfügen. Und Architektin Heidrich musste auch den Hausalarm neu aufsetzen: Weil die neuen Feuerhemmenden Klassentüren sehr schalldicht sind, ist der Hausalarm kaum noch zu hören. Nun setzt sie auf ein Rauchmelder-System. „Das hat noch einen weiteren Vorteil: Die Rauchmelder sind vernetzt und reagieren, ohne dass jemand einen Knopf drücken muss. Wenn beispielsweise im Computerraum im Keller ein Feuer ausbricht, bekommt die Sekretärin im ersten Stock das ja nicht sofort mit. Der Rauchmelder aber reagiert“, sagt sie.

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Christian Böttinger und seine Kollegen installieren derzeit in Eimbeckhausen Fluchttüren.
  • Christian Böttinger und seine Kollegen installieren derzeit in Eimbeckhausen Fluchttüren.


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