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Am Sonntag, 26. April, steigt der 8. Deistertag mit mehr als 50 Veranstaltungen

Das Programm für die Deister-Erkundung

Nienstedt. „Mitten im Deister“ – Thomas Slappa, Sprecher des Arbeitskreises Deister und Veranstaltungsmanager der GeTour in Bad Münder, freute sich gestern sichtlich über den Ort der Präsentation des neuen Deistertag-Programms: In der Gaststätte des Nordmannsturms stellte er mit Vertretern der Deisterkommunen das Veranstaltungsprogramm für den 26. April vor.

veröffentlicht am 08.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 16:40 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Vorgesehen haben die Deister-Anrainer Bad Münder, Bad Nenndorf, Barsinghausen, Rodenberg, Springe und Wennigsen einen Tag voller Erlebnisse. „Uns ist schon klar, dass nicht alle Angebote an einem Tag wahrgenommen werden können. Aber wir verstehen den Deistertag auch als Anregung für die kommenden Wochen im Jahr“, erklärt Slappa. Der Deister sei ein „Ganzjahresziel“ geworden, der Deistertag – zum achten Mal findet er statt – rückt ihn mit rund 50 Programmpunkten ins Interesse des Publikums.

Dass der Höhenzug, den die Hannoveraner liebevoll als ihren „Hausberg“ bezeichnen, immer stärker auch in den Blickpunkt der Touristen gerät, betonte Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG). Sein Unternehmen unterstützt die Deister-Kommunen in der Werbung. „Nach der Kür nun die Pflicht“, erklärte er – bei Tourismus-Messen wie der ITB sei der Deister beworben worden, nun werde er in der Region im Umkreis von 80 Kilometern in den Mittelpunkt gestellt. 400 Werbeflächen wurden dazu angemietet, 18 000 Flyer erstellt. In 18 Sprachen werde der Deister den Menschen nähergebracht – Chinesen ebenso wie Indern, die in Kontakt mit der internationalen Messestadt Hannover treten. Gerade die Verbindung von Stadt und Umland, von konservativem Tourismus und zukunftsorientiertem Tourismus, biete Chancen, so Nolte.

Das Programm, das Lust auf den Deister machen soll, beinhaltet bewährte Klassiker wie auch Neuerungen. Jazz am Nordmannsturm und eine Kunstaktion der Kunstwerkstatt Bad Münder gehören dazu, aber auch das Erlebnis „Deister von innen“. Im Besucherbergwerk Klosterstollen in Barsinghausen werden Einfahrten mit der Grubenbahn angeboten, in Feggendorf geht es geführt in den „Stolln“. Neu ist eine Theaterwanderung im Bereich Wennigsen, die Teilnehmer erwartet während der Tour „eine unglaubliche Geschichte rund um Wilddieberei und Mord am Deister“. Wer möchte, kann sich dem Deister auch per Fahrrad annähern. Rund 70 Kilometer lang ist eine vom ADFC geführte Tour, die auch in gut zu bewältigenden Teilstrecken gefahren werden kann. Wanderreiten und Segway-Touren, Geocaching und eine Wanderung auf dem Deister-Panoramaweg von Springe nach Nienstedt runden das Angebot ab.

Das Programm mit allen 50 Veranstaltungen kann im Internet unter www.deister.de eingesehen werden.



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