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Satzung für den Verein steht / Studenten stellen Zwischenbericht vor

Bürgerbus kommt ins Rollen

Bad Münder. Einen Monat, nachdem sich die Studenten der Hochschule Weserbergland (HSW) vor Ort einen Eindruck von Bad Münder gemacht haben, stellten sie einen ersten Zwischenbericht zu ihrer Marketingstrategie für den geplanten Bürgerbus vor. Aber nicht nur die Studenten waren fleißig, auch die Vereinsgründung wurde von einer Gruppe um Mitinitiator Dr. Jürgen Borghardt vorangetrieben. Voraussichtlich am 3. November soll der neue Verein ins Leben gerufen werden, der Bürgerbus im Sommer 2015 rollen.

veröffentlicht am 28.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

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Autor:

von mira colic
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Gleich zwei wichtige Veranstaltungen haben jetzt stattgefunden, die die Weichen für die nächsten Schritte stellen. So steht bereits die Satzung des neuen Vereins. „Wir haben eine Mustersatzung an die Verhältnisse in Bad Münder angepasst. So soll etwa ein Vertreter der Stadt im Beirat vertreten sein“, erklärt Heinrich Dreyer von der Wirtschaftsvereinigung, die bei dem Projekt mit im Boot sitzt. Ihr Engagement sei selbstverständlich, schließlich werde der Bürgerbus eine Anbindungslücke schließen, und damit allen Gastronomen und Kaufleuten in der Stadt zugute kommen. Die Gründungsversammlung soll nach jetzigem Stand am 3. November im Rohmelbad stattfinden. „Wir wollen einen Schritt nach dem anderen machen“, so Dreyer. Im Anschluss wolle man die Fahrpläne, für die erste Entwürfe bereits vorhanden sind, ausarbeiten und ehrenamtliche Fahrer gezielt anwerben.

Um Werbung geht es auch bei den sieben Studenten der Hochschule, „allerdings nicht um die interne, sondern die externe Vermarktung“, wie Projektleiterin Anne Somnitz betont. „Unsere Arbeit setzt dann ein, wenn alle Formalitäten geklärt sind und die Bürger zur Nutzung des Busses angesprochen werden sollen.“ Die Vereinsgründung sei natürlich eine unabdingbare Voraussetzung für die Arbeit. Im Rahmen ihres dualen Studiums haben die Studenten der Betriebswirtschaft und der Wirtschaftsinformatik ihren Dozenten sowie den Initiatoren ihre bisherige Vorgehensweise jetzt vorgestellt. Sie müssen konzentriert zu Werke gehen, denn viel Zeit haben sie nicht. „Wir haben jetzt die Theoriephase unseres Studiums erst einmal beendet, sind jetzt wieder in unseren Betrieben und kommen erst im Februar wieder zusammen“, erklärt Somnitz.

Dann bleiben ihnen nur noch zwei Monate, um ein fertiges Marketingkonzept zu erstellen und mit dem Verein zu besprechen. Was ist die richtige Strategie? Flyer, Plakate, Banner oder Info-Veranstaltungen? Schließlich muss dann auch ein Budget festgesetzt werden, machbar ist vieles, bezahlbar nur wenig. „Aus diesem Grund werden wir das Konzept als eine Art Baukastensystem erarbeiten, aus dem unterschiedliche Medien entnommen werden können“, so die 22-Jährige.



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