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Gleichbleibende Einschulungen bis 2022

Schülerzahl stabil

EMMERTHAL. Die Zahl der Schüler an den Emmerthaler Grundschulen wird bis zum Jahr 2022 weitestgehend stabil bleiben. Die Leiter der Grundschulen Amelgatzen, Börry und Kirchohsen freuen sich über die Entwicklung, da diese die Standorte sichere und zudem beweise, dass ländliche Regionen für junge Familien attraktiv sind.

Autor

Johanna Lindermann Volontärin zur Autorenseite

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Die Schülerzahlen an den Emmerthaler Grundschulen bleiben in den kommenden Jahren voraussichtlich weitestgehend stabil. Gemäß einer Statistik, die im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Soziales und Kultur vorgestellt wurde, bleibt der Anzahl der einzuschulenden Kinder bis zum Schuljahr 2022/23 mit kleinen Schwankungen auf dem aktuellen Niveau. Diese Werte beruhen auf den Geburtenzahlen der Gemeinde in den letzten Jahren bis einschließlich 2016.

Mit Beginn des aktuellen Schuljahres im Sommer kamen die drei Emmerthaler Grundschulen mit den Standorten Amelgatzen, Börry und Kirchohsen auf insgesamt 88 Einschulungen. Auch im Zeitraum von 2013 bis 2015 bewegte sich dieser Wert zwischen 81 und 91 Kindern. Zwar wird es im kommenden Jahr voraussichtlich einen leichten Abfall geben – 60 Einschulungen – doch bereits 2018 werden nach dem derzeitigen Stand wieder 84 Kinder in die Schule kommen. In den Jahren 2019 bis 2022 liegt der Wert nach dem derzeitigen Kenntnisstand zwischen 71 und 88 neuen Schülern.

Wir freuen uns über diese Prognose, denn sie sichert natürlich unseren Standort.

Jan Liebold, Leiter Grundschule Amelgatzen

„Wir freuen uns über diese Prognose, denn sie sichert natürlich unseren Standort“, sagt Jan Liebold, kommissarischer Schulleiter der Grundschule Amelgatzen. Das sei eine positive Entwicklung für den Ort, denn es zeige, dass die ländlicheren Regionen nach wie vor für junge Familien attraktiv seien.

Anke Schmidt, Leiterin der Grundschule Börry und seit 18. Oktober zudem kommissarische Leiterin der Grundschule Kirchohsen, führt die gleichbleibende Schülerzahl auch auf den Zuzug vieler Migrantenfamilien zurück. Auch sie freut sich über die guten Aussichten. „Dass die Schülerzahlen konstant bleiben, ist natürlich erst einmal gut.“ Auch für die pädagogische Arbeit der Schulen sei diese Entwicklung positiv.

Doch Schmidt hat auch Bedenken. „Durch zu wenige Lehrer in ganz Niedersachsen gibt es an vielen Schulen derzeit eine nicht ausreichende Unterrichtsversorgung.“ Im Zuge dessen würden häufig Klassen zusammengelegt. Aus diesem Blickwinkel betrachtet sei eine stabile Schülerzahl für Niedersachsen eher problematisch. „Es wird schwieriger, aus drei Klassen zwei zu machen, je größer die Klassen sind.“

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