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Querungshilfe am Ortseingang rückt näher

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer

Aerzen. Die Querungshilfe über die ehemalige Bundesstraße am Aerzener Ostertor auf Höhe des Friedhofes ist bereits beschlossene Sache, nun soll noch eine weitere Warteinsel auf der Ausfallstraße an der Einmündung zum Eichenweg für mehr Sicherheit der Fußgänger sorgen. Wie von der Gemeinde Aerzen vorgeschlagen, wird die erste auf die Fahrbahn aufgebrachte Mittelinsel zwischen dem Friedhofseingang und der vorhandenen Bushaltestelle errichtet werden, weil dort die meisten Querungen zu erwarten sind, wie Erster Gemeinderat Andreas Wittrock am Rande der jüngsten Sitzung des Ortsrates mitteilte.

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Gegen die Errichtung einer Querungshilfe am Friedhof bestehen vonseiten der Straßenbauverwaltung keine Bedenken, da ausreichende Fahrbahnbreiten und die notwendigen Sichtweiten gewährleistet sind, zitiert Wittrock aus einer Mitteilung der Behörde. Weiterhin sei von der Gemeinde eine zusätzliche Querungshilfe vor dem Ortseingang auf Höhe der Einmündung „Eichenweg“ sowie eine Versetzung der Ortstafel vor diese Einmündung angeregt worden, wie der Erste Gemeinderat weiter mitteilt.

Vor allem Ortsratsmitglied Carsten Klein hatte sich seit Jahren für diese Maßnahmen starkgemacht und immer wieder daran erinnert, dass auf Höhe des Eichenweges, damals noch im Straßenverlauf der früheren B 1, bereits ein Kind tödlich verunglückt sei. Die Einrichtung einer Querungshilfe zur Anbindung des Radweges und der vorgelagerten neuen Bushaltestelle „Alte Burg“ an der K37 insbesondere für die am Eichenweg liegenden Sportanlagen ist grundsätzlich geeignet, die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten, heißt es weiter in dem Schreiben, wie Wittrock berichtet.

Darüber hinaus konkretisiert er, dass aufgrund der derzeitigen baulichen Situation der Straße mit einer Linksabbiegerspur aus der Ortslage in den Eichenweg eine Querungshilfe auf der Sperrfläche möglich sei. „Hierfür sind jedoch weitere bauliche Veränderungen in Form einer neuen Anbindung des abgesetzten Radweges sowie die Schaffung eines Fußweges vom Eichenweg zur neuen Querungshilfe notwendig“, dämpft Wittrock die Hoffnung auf eine schnelle Lösung. Darüber hinaus seien aufgrund der Lage außerhalb der Ortschaft besondere Anforderungen an die Sichtbarkeit der Querungshilfe zu stellen.

„Verwaltungsseitig werden wir jetzt prüfen, dann einen Plan erarbeiten, der im Ortsrat abgestimmt werden muss, und anschließend mit dem Straßenbauamt in Gespräche eintreten“, erklärt Wittrock das weitere Vorgehen. Die ebenfalls angeregte Versetzung der Ortstafel sei hingegen nicht möglich, erklärt er. Zur Begründung: Der jetzige Standort entspricht den gesetzlichen Regelungen, da keine Grundstücke direkt zur K37 erschlossen sind. Einzige Ausnahme: das Autohaus am Wolfstein. „Eine Versetzung der Ortstafel würde sich den Verkehrsteilnehmern nicht erschließen, da noch keine durchgängige Bebauung zu erkennen ist“, erklärte Witt-rock.

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