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Technische Anlagen gelten als Herzstück für das neue Freibad / „Arbeiten im Zeitplan“

Wiederaufbau startet im Verborgenen

Aerzen. Wer über den Bauzaun hinweg auf die Schwimmbecken blickt, sieht wenig Bewegung auf dem Gelände des Freibades. Allerdings: Wichtige Arbeiten für den Wiederaufbau führen Fachfirmen derzeit im benachbarten Hallenbad aus. Dort wird die Technik installiert, die künftig beide Bäder gemeinsam nutzen.

veröffentlicht am 12.04.2016 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 07.06.2017 um 13:04 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Aerzen. Die Arbeiten für den Wiederaufbau des Aerzener Freibades laufen derzeit überwiegend im Verborgenen. Wer über den Bauzaun hinweg auf die Schwimmbecken und die Fläche der abgerissenen Brandruine blickt, sieht wenig Bewegung. Derzeit installiert eine Fachfirma die Technik – und das im Hallenbad. Dabei handelt es um das Herzstück des Wiederaufbaus. Die Verantwortlichen hatten sich dazu entschieden, künftig für Frei- und Hallenbad gemeinsam die Technik zu nutzen. Und obwohl derzeit unter freiem Himmel nicht viel Neues zu entdecken ist: Bürgermeister Bernhard Wagner zeigt sich zuversichtlicher als noch vor wenigen Wochen, dass Anfang August das Freibad den Schwimmern zur Verfügung steht. „Wir gehen im Moment davon aus, den Zeitplan einhalten zu können“, sagt er.

Seit Ende März bleibt zunächst das Hallenbad für sieben Wochen geschlossen. Neben der ohnehin jährlich vorgesehenen Revision und der Grundreinigung der Becken wird die Schwimmbadtechnik komplett erneuert. Beim Großbrand Ende 2013 waren auch die technischen Einrichtungen des Freibades zerstört worden. Um langfristig Kosten zu sparen, kam die Idee auf, die Technik für beide Einrichtungen im Hallenbad zu zentralisieren. Beispielsweise geht es dabei um Pumpen oder die Wasseraufbereitung sowie sogenannte Defender-Filter, die langfristig als kostensparend gelten, wie Erster Gemeinderat Andreas Witt- rock erläutert. Diese Kosten bedeuten schon einen dicken Brocken. Mit 535 000 Euro machten sie etwa 25 Prozent des Gesamtvolumens aus.

Trotz der teilweise späten Ausschreibungen erweisen sich die Sorgen offenbar als unbegründet, dass die Fachfirmen schon zu ausgelastet seien. „Es klappt gut“, sagt der Bürgermeister. „Auch die Kosten laufen bislang nicht aus dem Ruder.“ Bis im Außenbereich der Wiederaufbau richtig ersichtlich wird, ist etwas Geduld gefragt. Laut Zeitplan könnte Ende Mai der Rohbau für die Gebäude beginnen, die Arbeiten am Schwimmbecken sind im Juni geplant.

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  • Modernste Technik, die für Frei- und Hallenbad künftig gemeinsam genutzt wird: Eine Fachfirma bei der Installation im Hallenbad. Foto: Dana

Unterdessen deutet sich an, dass sich einige Aerzener organisiert für die Bäder einsetzen wollen. Dazu soll sich ein Förderverein gegründet haben, der die Freizeiteinrichtungen unterstützen will. Über Details will der bereits gewählte Vorstand aber erst in Kürze berichten. Bekanntlich hatte sich im vergangenen Jahr die Facebook-Gruppe unter dem Namen „Rettet unser Freibad“ gegründet, der sich innerhalb weniger Wochen über 800 Mitglieder anschlossen. Aus ihr hervor ging dann in den sozialen Medien die Interessen-Gemeinschaft „Freibad Aerzen“.

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