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Feierstunde mit Handwerkern und Gästen / Bürgermeister begründet Verzögerungen

Wiederaufbau des Freibades: Richtfest statt Einweihung

AERZEN. Dort, wo nach ursprünglicher Planung bereits seit August die Schwimmer in den Becken ihre Bahnen ziehen sollten, galt es am Dienstag mit großer Verspätung bei schweißtreibenden Temperaturen Richtfest für das Freibad-Gebäude zu feiern. Auf die Verzögerungen ging auch Bürgermeister Bernhard Wagner ein.

veröffentlicht am 13.09.2016 um 17:34 Uhr
aktualisiert am 07.06.2017 um 13:07 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Natürlich hätte er nun lieber Einweihung gefeiert – aber das werde zur neuen Saison dann mit den Einwohnern nachgeholt. Nun gelte es, mit dem Richtfest der Tradition der Handwerker zu entsprechen. „Vernünftig und zünftig“, wie er sagte.

Nach dem Großbrand im Dezember 2013 hätte niemand damit gerechnet, dass der Wiederaufbau so lange dauern werde. Nach Gutachten, Entwürfen und noch einmal komplett geänderten Planungen sei es schließlich „misslich“ gewesen, dass die endgültige Baugenehmigung des Landkreises erst am 22. Juli vorgelegen hätte. Werde dieser Stichtag aber als Grundlage genommen, dann „ist hier sehr viel passiert“, sagte Wagner zu den Arbeiten an Schwimmbecken und Gebäude. Er sei guter Dinge, dass in wenigen Wochen ein Probebetrieb durchgeführt werden könne, so dass „nächste Saison das Bad hoffentlich wieder zur Verfügung steht“. Er höre immer wieder auch von den beteiligten Firmen, dass andernorts manchmal Freibäder aus Kostengründen geschlossen werden müssten, sagte Wagner. Es sei aber in Aerzen einhellige Meinung gewesen, die Freizeiteinrichtung mit einem Kostenrahmen von 2,1 Millionen Euro den Menschen zur Verfügung zu stellen. „Wir halten die Infrastruktur für sie weiter vor“, sagte Wagner.

Von Freibädern „als Ort des sozialen Lernens“ sprach Architekt Wolfgang Hein von der Projektentwicklungs- und Planungsgesellschaft in Obernkirchen. „Sie gehören mit zum Leben, auch wenn sie schwierig zu finanzieren sind.“

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  • Tradition verpflichtet: Der Richtspruch der Handwerker. Fotos: c

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