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Hochbetrieb auf der Baustelle / Morgen Pool-Party geplant

Nichts für schwache Nerven - Endspurt im Freibad

AERZEN. Die Anspannung steigt auf der Aerzener Freibad-Baustelle, wo die Fachfirmen zum Endspurt ansetzen. An manchen Stellen hakt es noch, dann freuen sich die Verantwortlichen wieder über Erfolgsmeldungen. Ein Wettlauf mit der Zeit - die Eröffnung rückt näher. Stunden mit einem hohen Stressfaktor.

veröffentlicht am 15.06.2017 um 15:22 Uhr
aktualisiert am 14.07.2017 um 18:43 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Manchmal sind es die guten Nachrichten, die den Verantwortlichen im Freibad Auftrieb geben. Die Wasserspiellandschaft namens Splashpad als neue Attraktion für Kinder könnte rechtzeitig fertig sein. „Alles im Plan“, sagt Diplom-Ingenieur Reinhard Bojahr als Geschäftsführer des Unternehmens Procon Play & Leisure GmbH. Die Aufgabe seiner Mitarbeiter hängt stark vom Wetter ab – und die Witterung kommt ihnen entgegen. „Sieht auf den Blick einfach aus“, sagt Bojahr. „Aber nur auf den ersten Blick.“ Seine Firma hat sich darauf spezialisiert, besondere Oberflächen anzufertigen – wie hier, wo lange Zeit nur eine Palme auf dem Betonboden stand und künftig das Wasser sprudeln soll. Hochbetrieb herrscht auf der Baustelle allerorten, Fachfirmen arbeiten gegen die Zeit.

Hochbetrieb im Freibad Aerzen from Dewezet on Vimeo.

Noch ein Tag bis zur Eröffnung mit geladenen Gästen, bevor dann am Samstag die Einwohner mit einer großen Pool-Party ihr Freibad nach drei Sommern ohne Badespaß unter freiem Himmel wieder in Besitz nehmen wollen. Der Sprungturm? Dauert wohl noch bis zur nächsten Woche, zumindest sind die Vorbereitungen getroffen, die Startblöcke am Beckenrand zu befestigen. Der Rollrasen ist verlegt, um vom neuen Kombibecken aus den Zugang zur großen Liegewiese zu schaffen, die neu eingesäten Flächen werden feuchtgehalten. Immerhin sind die Blumenkübel bepflanzt, während Fachfirmen Duschen installieren, die Mitarbeiter der Bäder die Schließfächer ausputzen.

Beruhigende Nachrichten kamen zunächst Anfang der Woche vom Gesundheitsamt, das laut Gemeinde grünes Licht für die Wasserqualität gab. Noch ein Färbetest im Nichtschwimmerbereich steht am Morgen auf dem Programm. Eigentlich nur Routine. Doch plötzlich strömt schmutzigbraune Brühe ins Becken. Die ernste Mine der Mitarbeiterin vom Gesundheitsamt lässt nichts Gutes vermuten. Die Hektik nimmt zu, selbst Bürgermeister Bernhard Wagner verschafft sich vor Ort einen Überblick. Auf vielen Handys telefonieren die Verantwortlichen gleichzeitig. Nichts für schwache Nerven diese letzten Stunden. Probleme? Sie sind dazu da, gelöst zu werden. Bislang fanden die zuständigen Mitarbeiter meist eine Lösung. Zusammen mit den Fachfirmen prüfen sie verschiedene Möglichkeiten, wie der Badespaß für kleinere Kinder noch ermöglicht werden kann. „Wir brauchen jede helfende Hand“, sagt eine Kollegin. Erleichterung dann am Nachmittag. Bürgermeister Wagner: „Alles im grünen Bereich.“

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