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Architekten sollen Vorschläge erarbeiten / Versicherungssumme nach Großbrand steht erst jetzt fest

Freibad-Pläne noch vor den Ferien

Aerzen. Die Zukunft des Freibades in Aerzen bleibt mit Fragezeichen verbunden. Mehr als ein halbes Jahr nach dem Großbrand, der Gebäude und Technik zerstörte, fehlen nach wie vor konkrete Vorgaben für den Wiederaufbau.

veröffentlicht am 26.06.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 07.06.2017 um 18:58 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Lange musste die Gemeinde warten, bis sie Zahlen der Versicherung vorgelegt bekam. Während die Schadenssumme für die Infrastruktur relativ schnell bekannt war, musste dann erst der Brandschutt beseitigt werden, um die Technik näher zu untersuchen. Nun steht es fest: Mit 1,4 Millionen Euro kann die Gemeinde von der Versicherung insgesamt rechnen, da sie vorsteuerabzugsberechtigt ist, stehen als zweite Summe 1,2 Millionen Euro im Raum. Trotz der erheblichen Verzögerungen: Bürgermeister Bernhard Wagner bleibt optimistisch, dass das Freibad zur Saison 2015 wiedereröffnet werden kann. „Das bleibt unser Ziel“, sagt er, auch wenn er einräumt, dass der Zeitplan „eng gestrickt ist“.

Zunächst hat sich der zuständige politische Fachausschuss des Rates hinter verschlossenen Türen mit dem Thema beschäftigt. Wagner verspricht aber, dass noch vor den Sommerferien die Politiker noch einmal öffentlich tagen und die Einwohner sich selbst ein Bild vom Sachstand machen können. Architekten seien gebeten worden, erste Ideen für den Wiederaufbau vorzustellen. Vorgabe: Das Freibad könnte wie gehabt eins zu eins neu errichtet werden, aber auch Alternativen könnten gesucht werden. Damit werde das Konzept verfolgt, langfristig Kosten zu sparen. Denkbar wären ein kleineres Schwimmerbecken oder Möglichkeiten, Synergieeffekte durch das benachbarte Hallenbad zu erzielen. „Dazu sollen sich die Fachleute äußern“, sagt Wagner, der selbst keine Einzelheiten nennen möchte. „Wir sind mitten in der Planungsphase.“

Spätestens dann, wenn die Alternativen zunächst mit Mehrkosten verbunden sein sollten, auch wenn künftig die laufenden Betriebsausgaben sinken könnten, dürfte sich aber eine längere politische Debatte abzeichnen. Zumindest: Es gab bislang nur wenige hochsommerliche Tage, die das Freibad vermissen ließen. Als Ersatz steht den Aerzenern das Hallenbad weiter offen. Bis zu 250 Besucher zählt es an Spitzentagen, im Schnitt seien es 100 Badegäste, wie es aus dem Rathaus heißt. 

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