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Halbzeit beim Weihnachtsmarkt

Tolle Stimmung, viele Besucher

Es ist Halbzeit: Seit zwei Wochen ist der Hamelner Weihnachtsmarkt geöffnet – nicht immer bei bestem Wetter, aber das lässt sich nun mal am wenigsten beeinflussen. Dass es trotzdem gut angelaufen ist, ist umso erfreulicher: „Von den Zahlen her läuft es gut, vom Wetter her könnte es etwas besser sein.

veröffentlicht am 10.12.2017 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 12.12.2017 um 14:09 Uhr

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Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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HAMELN.

Es waren einige verregnete Tage dabei, das merken die Beschicker dann schon. Nichtsdestotrotz: Es waren auch starke Tage dabei, vor allem die Mystische Nacht hat gezogen“, lautet die Halbzeit-Bilanz von Stadtmanager Dennis Andres.

Allein bei der langen Einkaufsnacht am 2. Dezember seien 60 000 Passanten gezählt worden, die Richtung Weihnachtsmarkt gegangen sind, bilanziert Andres die Auswertung der Laserscanner.

Ziemlich weit: der Nordpol. Näher und auch kalt: die Eisbahn.
  • Ziemlich weit: der Nordpol. Näher und auch kalt: die Eisbahn.
Besonders: Ein Erinnerungsfoto aus der Box.
  • Besonders: Ein Erinnerungsfoto aus der Box.
Beliebtes Fotomotiv: die Holzschneemänner.
  • Beliebtes Fotomotiv: die Holzschneemänner.

„Die Frequenz steigt deutlich an“ – auch bei den Bustouristen, die zum Weihnachtsmarkt kommen. Mehr als 200 Busse seien in den ersten zwei Wochen nach Hameln gefahren; im letzten Jahr seien es im gleichen Zeitraum etwa 140 gewesen. „Das ist eine Steigerung um 40 Prozent“, freut sich Andres. Der Stadtmanager führt dies auf die verstärkte Werbung in Busprospekten zurück, dennoch möchte er erst einmal lieber abwarten, ob dieser Trend anhält.

Neben den Zahlen ist aber vor allem die Stimmung beim Weihnachtsmarkt ausschlaggebend – und die ist gut.

„Wir sind zufrieden“, sagen Jacqueline Laffontien und Christine Meyer. Laffontien verkauft Süßwaren, bei Meyers gibt es bekanntlich Fischspezialitäten und Glühwein. Auch Neulinge wie Daniel Hillebrand haben Grund zur Freude: „Es läuft wunderbar“, sagt der Verkäufer von Chili, der an seinem Stand gegenüber der Marktkirche eine besondere Aktion anbietet: Ein Essen kaufen, zwei bezahlen und das letztere aufschieben für Menschen, die bedürftig sind und es sich sonst nicht leisten könnten. „Das läuft gut an“, berichtet er. Es ist und bleibt halt die Zeit der Nächstenliebe.

Neues haben übrigens nicht nur einige Beschicker im Angebot, auch das Stadtmarketing hat sich das ein oder andere einfallen lassen, um den Weihnachtsmarkt noch attraktiver zu gestalten. „Wir haben ganz viel Lob für den Tannenbaum bekommen. Auch die Dekoinseln kommen gut an. Die Flyer, die in den Vogelhäuschen ausliegen, gehen weg wie warme Semmeln. Sonst lagen sie immer nur in den Buden und keiner hat sie mitgenommen“, berichtet Andres über die neuen Aufsteller.

Und die kleinen Schneemänner aus Holz, die vor dem Tannenbaum stehen, seien ein beliebtes Fotomotiv. Nach der Schneekugel frage hingegen keiner mehr. Doch etwas vermisst wird die Hochzeitshaus-Terrasse: „Schade, dass diese nicht mehr für das Programm zur Verfügung steht“, meint Andres. Immerhin: Die Walk Acts seien bei der Mystischen Nacht gut angekommen.

Noch 13 Tage, dann ist auch schon wieder Schluss mit alledem – vielleicht. „Wir planen, die Eisbahn am Lütjen Markt länger stehen zu lassen“, verrät der Stadtmanager. Bis zum 30. Dezember samt nebenstehender Glühweinbude. Es geht in die Verlängerung!

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