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(Mindestens) ein Kandidat mit Migrationshintergrund im Hamelner Stadtrat

Vom Namen in die Irre geführt

veröffentlicht am 21.09.2016 um 20:36 Uhr

Walter Neufeld. Foto: ArchiV/pr

Die Stadt Hameln erhebt keine näheren Details über die Politiker, die sie lenken, und konnte uns daher keine Auskunft geben. So sind wir das Risiko eingegangen, als Basis das zu nehmen, wovon gemeinhin gesagt wird, dass es Schall und Rauch ist: Namen. Der Plan schlug fehl.

„Walter Neufeld“, meldete sich der neu gewählte Ratsherr der Grünen freundlich am Telefon, und sagte: „Ich habe einen Migrationshintergrund.“ In Tadschikistan sei er geboren worden, genauer in der Hauptstadt Duschanbe. Im Alter von drei Jahren sei er nach Deutschland und über Umwege nach Hameln gekommen.

Er gehöre einer typischen Aussiedlerfamilie an, erzählt Neufeld, verstehe sich nun aber nicht als expliziter Vertreter der Russlanddeutschen, sondern aller Bürger (die ihn gewählt haben). Der 29-Jährige sagt lachend über sich selbst: „Ich sehe mich voll integriert.“

Lieber Herr Neufeld, liebe Wähler, hiermit korrigieren wir: Im Hamelner Rat sitzt ein Mitglied mit Migrationshintergrund. Der Vollständigkeit halber: eins, von dem wir wissen. bha



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