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Kappmeyer kandidiert erstmals für den Rat

Unabhängige wollen es in Aerzen wissen

veröffentlicht am 30.08.2016 um 17:28 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:53 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

AERZEN. Die politische Landschaft in Aerzen könnte sich erweitern: „Die Unabhängigen“ werben am 11. September erstmals um Stimmen, um „die Vorstellungen, Ideen und Forderungen der Bürger direkt in die Arbeit des Gemeinderats einzubringen“, wie sie selbst sich darstellen. „Weil wir unabhängig von Parteien antreten, hoffen wir, Themen mit einem anderen Blickwinkel zu vertreten“, sagt Ralf Kappmeyer, der zusammen mit Erich Wittrock für den Aerzener Rat kandidiert. Politisch immer interessiert, sei er aber parteilos geblieben, sagt der Reinerbecker. Bereits vor fünf Jahren sei er – ohne Erfolg – mit den Unabhängigen für den Kreistag angetreten. Diesmal kandidiere er für beide kommunale Gremien. „Gerade was junge Leute angeht, bekomme ich viel Zuspruch“, sagt der 41-Jährige Industriemechaniker, der seit einigen Tagen mit Plakaten in Aerzen für sich wirbt und demnächst noch Flyer unter das Wahlvolk bringen will. Für Wählergemeinschaften – die beiden Kandidaten treten unter dem Dach des kreisweiten Vereins „Die Unabhängigen Hameln-Pyrmont e.V.“ an – sieht Kappmeyer durchaus Potenzial in Aerzen. Er verweist auf die 2001 gegründete Freie Wählergemeinschaft Emmerthal, die derzeit mit drei Vertretern in der Nachbargemeinde vertreten ist. „Das sehe ich als positives Beispiel“, sagt er. Der Flyer der Aerzener Unabhängigen („Wir sind für Bürgernähe und Bürgerbeteiligung“) ist in den Forderungen relativ allgemein gehalten, Kappmeyer bleibt auch auf Nachfrage wenig konkret. Allerdings wolle er Schwerpunkte setzen, sagt der Reinerbecker besonders mit Blick auf das dörfliche Leben am Beispiel der Ortschaft Reher. Inhaltlich setze er sich für die Infrastruktur mit den Straßen ein, gleichzeitig fordere er größeren Einsatz für Schulen, Kindergärten und die sportlichen Angebote in der Gemeinde.



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