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Heute entscheidet der Wahlausschuss über die Wahlvorschläge zur Kommunalwahl

So viele Bewerber wie noch nie

BAD PYRMONT. Die 16000 Wahlberechtigten in Bad Pyrmont werden am 11. September bei der Kommunalwahl so viele Wahlmöglichkeiten wie noch nie haben.

veröffentlicht am 28.07.2016 um 16:00 Uhr
aktualisiert am 15.08.2016 um 18:38 Uhr

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Heute wird es spannend. Im Ratssaal des Rathauses tritt um 15 Uhr der Wahlausschuss der Stadt Bad Pyrmont zusammen, um über die Zulassung der Wahlvorschläge für den Rat und die Ortsräte in Hagen und Löwensen zu entscheiden. Für Thal gibt es keine Bewerber.

Was jetzt schon fest steht: Die gut 16000 Wahlberechtigten werden am 11. September so viele Wahlmöglichkeiten wie noch nie haben. Insgesamt werden sich wohl 10 Parteien, Wählergemeinschaften und Bündnisse um die Mandate für die kommenden fünf Jahre bewerben. Diese Zahl hatte jüngst der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann genannt.

Walter Schlieker, der für die Pyrmonter Stadtverwaltung die Kommunalwahlen organisiert, sieht bislang keine formalen Gründe, die gegen die Zulassung der Wahlvorschläge sprechen. Am einfachsten ist es für die bereits jetzt im Rat vertretenen Gruppierungen. Weder CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke noch der Pyrmonter Bürgersinn brauchen sogenannte Unterstützungsunterschriften. Wer bereits im Deutschen Bundestag oder im Niedersächsischen Landtag vertreten ist, der ist ohnehin von dieser Pflicht befreit.

Damit sind sechs Listen gesetzt. Bleibt die Frage nach den restlichen vier Wahlvorschlägen. Schlieker will vor Freitag dazu nichts sagen. Klar ist, dass die von Lars Diedrichs gegründete Wählergemeinschaft „Wir für Pyrmont“ dabei sein wird, die auch schon fleißig Wahlplakate verteilt hat und in „Ideenwerkstätten“ an ihrem Wahlprogramm arbeitet. Sie hatte keine Mühe die geforderten ... Unterschriften vorzulegen. Bleiben drei offene Fragen. Die rechtspopulistische Partei „Alternative für Deutschland“ wird ebenfalls antreten. Man wird sehen, mit welchem Personal, laut AfD sind es drei Kandidaten.

Aufgefüllt wird der Wahlzettel für den 11. September vermutlich mit Kandidaten der Satirepartei „Die Partei“ und der „Piratenpartei“.

Der siebenköpfige Wahlausschuss unter Vorsitz des Ersten Stadtrates Eberhard Weber tagt heute im Ratssaal, weil man Platz braucht. Denn eingeladen ist dazu nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch jeweils eine Vertrauensperson der Parteien und Wählergemeinschaften. An einer Stellwand will Schlieker die Vorschläge präsentieren. uk



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