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Verluste bei CDU und SPD / AfD im Gemeinderat vertreten

Reicht es für eine schwarz-gelbe Mehrheit?

veröffentlicht am 12.09.2016 um 00:34 Uhr
aktualisiert am 12.09.2016 um 11:54 Uhr

Gemeinderat Coppenbrügge - Vorläufiges Gesamtergebnis

Autor:

Maike Lina Schaper

Die CDU kommt mit über 38 Prozent auf acht Sitze im Rat, die FDP mit knapp acht Prozent auf zwei Sitze. Zusammen mit der Stimme von Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka, der ebenfalls CDU-Mitglied ist, könnte es für eine sehr knappe Mehrheit mit 11 von 21 Stimmen reichen. „Wir werden mit der FDP Gespräche führen“, sagt der Gemeindeverbandsvorsitzende Thorsten Kellner (CDU). Auch die FDP ist nach einer ersten Einschätzung des Ortsvorsitzenden Michael Huisgen gewillt, mit der CDU zusammenzuarbeiten. „Bisher hatten wir die größte Schnittmenge mit der CDU“, so Huisgen. Allerdings lässt er auch Zweifel an der schwarz-gelben Mehrheit durchscheinen: „Wir müssen nicht in die Mehrheitsgruppe.“ Insgesamt, so die Einschätzung von Kellner, könne die CDU mit dem Wahlergebnis zufrieden sein. Dabei verlieren die Christdemokraten ein Ratsmandat im Vergleich zum Ergebnis von 2011. Auch die SPD verliert einen Sitz. Grüne und UWG halten jeweils ihren einen Sitz im Gemeinderat.

Zugewinne bei der Gemeinderatswahl konnte aber nicht nur die FDP verzeichnen, auch die Alternative für Deutschland ist künftig im Rat vertreten. Aus dem Stand holten Holger und Elke Biester über acht Prozent der Wählerstimmen und voraussichtlich jeweils einen Sitz im Rat. „Wir freuen uns über das Ergebnis“, sagt Holger Biester. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Brandt wünschte sich in der Wahlnacht vor allem eines: „Die Zusammenarbeit aller demokratischen Parteien im Fall eines starken Ergebnisses der AfD.“

Die Ergebnisse der Ortsräte in Coppenbrügge:

Ortsrat Coppenbrügge: SPD 34,93 %, CDU 39,99 %, Grüne 9,57 %, FDP 4,9 %, Unabhängige 10,59 %..

Ortsrat Bisperode: SPD 39,85 %, CDU 43,87 %, FDP 16,26 %.

Ortsrat Brünnighausen: SPD 27,35 %, CDU 51,95 %, FDP 8,66 %, Unabhängige 12,02 %.



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