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Aerzener CDU wirbt mit auch mit fünf Bewerbern, die nicht ihrer Partei angehören

Geld für Freibad-Förderverein statt für Wahlplakate

veröffentlicht am 06.09.2016 um 15:24 Uhr
aktualisiert am 09.09.2016 um 11:21 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan

Und: Mit Andreas Breitkopf, Udo Redeker, Bernd Söchtig, Carsten Senke und Dieter Schirmag streben fünf Kandidaten ein Mandat an, ohne der Partei anzugehören.

„Das Ziel der CDU war es, insgesamt auf kommunaler Ebene ohne Parteien eine Politik für die Bürger zu machen. Die Mehrheitsfraktion hat diesen Vorschlag leider nicht mitgetragen“, sagt Fraktionsvorsitzender Friedel-Curt Redeker „Die CDU ist offen für alle Interessierten, die sich ehrenamtlich auf kommunalpolitischer Ebene einbringen möchten, ohne sich jedoch der Partei unterordnen zu müssen. Das sollte ein Denkanstoß für alle etablierten Parteien sein.“

Die CDU will sich beispielsweise für die Schulen und Kindergärten einsetzen, die Wiederbelebung der Ortskerne, eine bessere Ärzteversorgung und die Sicherung der Nahversorgung sowie der Bankgeschäfte vor Ort. Und: Sie wirbt damit, vor zwei Jahren eine Bürgerbefragung zum Thema Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung auf den Weg gebracht zu haben. „Diese Form der direkten Beteiligung der Bürger an Entscheidungen wird es auch zukünftig geben“, verspricht die CDU.

Außerdem will sie Vereine und kulturelle Veranstaltungen unterstützen. Um das zu untermauern, hatte die Partei, so Redeker, auf „sinnlose Wahlplakatierung“ verzichtet und fördert stattdessen den jüngsten Verein. Damit stand der Wunschtermin fest, der jeder großen Partei für einen Bericht im Wahlkampf eingeräumt wird: Die CDU überreichte 1000 Euro an Dirk Spatz, Vorsitzender vom Förderverein der Aerzener Bäder e.V., damit jung und alt von der Spende profitieren. Und das, obwohl sich die Fraktion mit ihrer Unterstützung für den Wiederaufbau des Freibades wahrlich nicht leichtgetan hat.

„Wir haben stets für den Wiederaufbau plädiert, dabei aber immer auch die Einhaltung des finanziellen Rahmens angemahnt“, meint Redeker. „Dass das Freibad nicht wie geplant in dieser Saison öffnen konnte, lag nicht an der Politik“, wie er betont. Redeker: „Andere Dinge haben den Wiederaufbau verzögert.“



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