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Samtgemeindebürgermeisterwahl: Warnecke (CDU) vor Niegel (SPD)

Es geht in die Stichwahl

BODENWERDER-POLLE. Die Entscheidung ist vertagt, die Spannung bleibt erhalten: Bei der Wahl zur Samtgemeindebürgermeisterin hat keine der drei Kandidatinnen die absolute Mehrheit von etwas mehr als 50 Prozent erreicht. Es geht in die Stichwahl.

veröffentlicht am 11.09.2016 um 21:45 Uhr
aktualisiert am 21.06.2017 um 10:18 Uhr

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Matthias Aschmann

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Matthias Aschmann Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Nach Auszählung aller Stimmen in den 26 Wahlbezirken erreichte Tanya Warnecke (CDU) 41,92 Prozent (3189 Stimmen), liegt damit relativ deutlich vor Marie-Luise Niegel (SPD), die 38,45 Prozent (2925 Stimmen) erreichte. Einen Achtungserfolg erzielte Ulrike Weißenborn (Grüne). Die ehrenamtliche Poller Bürgermeisterin kam auf 19,64 Prozent (1494 Stimmen). Sie wird jetzt mit dem schwächsten Ergebnis der drei Kandidatinnen aus dem Rennen um die Nachfolge von Samtgemeindebürgermeister Joachim Lienig ausscheiden.

In zwei Wochen (am Sonntag, 25. September) werden die Bürger der Samtgemeinde erneut an die Urnen gerufen. Sie müssen dann per Stichwahl entscheiden, ob Tanya Warnecke oder Marie-Luise Niegel künftig die Verwaltung der Samtgemeinde als hauptamtliche Chefin führt. Tanya Warnecke wertet ihr Ergebnis als persönlichen Erfolg, aber auch als Erfolg für die CDU. Bei drei Kandidatinnen auf mehr als 50 Prozent zu hoffen, wäre vermessen gewesen, alles andere als eine Stichwahl eine Sensation. Jetzt gelte es, in den nächsten zwei Wochen kräftig die Werbetrommel zu rühren, um die Wähler zu mobilisieren und den Vorsprung ins Ziel zu bringen.

Marie-Luise Niegel zeigt sich mit ihrem Ergebnis grundsätzlich zufrieden und gibt sich ebenfalls kämpferisch. Die SPD müsse nun die zwei Wochen bis zur Stichwahl nutzen, um ihr Klientel zu mobilisieren und nach Möglichkeit noch weitere Bürger zu gewinnen.

Ulrike Weißenborn gibt keine Wahlempfehlung für eine ihrer Kontrahentinnen ab, spricht für sich von einem „tollen Ergebnis“. In der ehemaligen Samtgemeinde Polle hat sie mit Ausnahme von Ottenstein in allen Gemeinden die meisten Stimmen gewonnen. Die Wahlbeteiligung lag bei beachtlichen 61,56 Prozent.



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