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Gemeinsam in einer Klasse

CDU im Kreistag fordert Kooperation von Regel- und Förderschule

HAMELN. Mehr Kooperation mit Regelschulen wünscht sich die Leitung der Heinrich-Kielhorn-Schule in Hameln schon länger. Zuletzt bestand lediglich eine Kooperation mit einer Grundschule, der Hamelner Pestalozzi-Schule. Weiterführende Schulen? Fehlanzeige.

veröffentlicht am 10.08.2016 um 07:19 Uhr

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Den gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Förderbedarf möchte nun die CDU-Fraktion im Hameln-Pyrmonter Kreistag forcieren.

„Es geht darum, einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer inklusiven Gesellschaft zu machen“, heißt es im Antrag der CDU. Und: Die „positiven Effekte und Auswirkungen auf das Lern- und Leistungsverhalten sowie die Persönlichkeitsentwicklung aller Beteiligten in Kooperationsklassen“ seien wissenschaftlich und durch Erfahrungsberichte belegt.

Insbesondere im Sekundarbereich I sei „ein sofortiges Handeln erforderlich“, schreibt der Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Siegmund, „damit der erfolgreiche Prozess des gemeinsamen Unterrichts für die Schülerinnen und Schüler nicht nach der Primarstufe endet.“

Die Fraktion fordert deshalb nun die Einrichtung einer Kooperationsklasse der Kielhorn-Schule an einer weiterführenden Schule im Sekundarbereich 1 – entweder an einer Schule des Kreises oder an einer Schule der Stadt Hameln, in jedem Fall aber – so ist es angepeilt – zu Beginn des Schuljahres 2017/2018. Die „notwendigen Ressourcen“ zur Einrichtung einer Kooperationsklasse sollen bereitgestellt werden.red/fh



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