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In Heyen ist die Wahl schon gelaufen

4742 Bürger schreiten in der Münchhausenstadt am 11. September zur Wahlurne

BODENWERDER. 4742 Bürger der Münchhausenstadt Bodenwerder, die derzeit 5600 Einwohner hat, werden am 11. September an die Wahlurnen gebeten, um ihren neuen Stadtrat zu wählen.

veröffentlicht am 05.08.2016 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

Am 17. Juni können nur Stimmen für die CDU abgegeben werden. Foto: dpa
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite

17 Ratsmitglieder werden dem neuen Kommunalparlament angehören. Mit insgesamt 17 Bewerbern auf ein Ratsmandat geht in Bodenwerder die SPD ins Rennen. Angeführt wird die Liste von Elke Perdacher, derzeit Bürgermeisterin in der Stadt mit Ambitionen auf Fortsetzung dieses Amtes. Es folgen auf den anschließenden Plätzen bekannte Ratsnamen wie Rudolf Hansmann – derzeit 1. Stellvertretender Bürgermeister –, Friedrich-Wilhelm Dornette und Monika Meyer. Erstmals auf der SPD-Liste auf Platz 17: Thorsten Sienk, der im noch amtierenden Rat noch in der Fraktion Zukunft Bodenwerder sitzt. Die SPD-Bewerberin für den in Direktwahl zu bestimmenden Posten der Samtgemeindebürgermeisterin, die Bodenwerderin Marie-Luise Niegel, tritt für Bodenwerders Rat nicht an.

Die Liste der CDU hingegen wird angeführt von Tanya Warnecke. Die 41-jährige Kemnaderin kandidiert für ihre Partei am 11. September auch bei der Direktwahl der Samtgemeindebürgermeisterin. Während Martina-Sudhoff-Werner gleich auf Platz 2 folgt, sind die die beiden bodenwerderschen CDU-Rats-Urgesteine Friedrich-Wilhelm Schmidt und Hartmut Schüler auf den Listenplätzen 6 und 7 positioniert worden. Neu auf der 14 Kandidaten starken CDU-Liste: Auf Platz 11 die Vorsitzende der Werbegemeinschaft Bodenwerder, Melanie Korte-Beuser. Während Grüne und Zukunft Bodenwerder nicht mehr für den Stadtrat antreten, ist diesmal die FDP dabei. Für sie tritt der Kemnader Hauke Fickert in der Münchhausenstadt an.

n der Gemeinde Hehlen – mit 1829 Einwohnern übrigens nach Bodenwerder bevölkerungsstärkste Kommune in der Samtgemeinde – sind 1534 Bürger zur Wahl aufgerufen. In den Rat können hier insgesamt elf Bewerber gewählt werden. Da sich Hehlens langjähriger SPD-Bürgermeister Harald Jacob aus Gemeinde- und Samtgemeindepolitik zurückziehen will und auf keiner Wahlliste mehr zu finden ist, stellt sich hier die Frage nach einem möglichen Nachfolger: Auf Platz 1 der Hehlener SPD-Liste steht Sebastian Rode. Der 30-jährige Hehlener ist bereits Vorsitzender der SPD Bodenwerder-Polle. Bemerkenswert an der Liste der Wählergemeinschaft Hehlen ist die Positionierung von Frank Litterscheid auf dem Spitzenplatz. Eckard Gömann ist hier auf Platz 2 getreten. Mit Stephan Lange zeigt diesmal auch ein FDP-Mann in Hehlen Flagge.

In der 1535 Einwohner starken Gemeinde Halle hat der Rat ebenfalls elf Mitglieder. 1321 Wahlberechtigte können sich hier zwischen den acht Kandidaten der SPD und den elf der Wählergemeinschaft Ithbörde entscheiden. Spitzenkandidatin der SPD ist hier die Newcomerin Sigrun Brünig. Die Liste der Wählergemeinschaft führt Axel Munzel an. Der Bremker ist seit November vorigen Jahres Halles Bürgermeister.

Im Flecken Ottenstein mit 1149 Einwohnern, davon sind 946 wahlberechtigt, können sich die Wähler zwischen Listen der SPD, der CDU und den Grünen entscheiden. Die SPD hat vier Kandidaten auf ihrer Liste. Den Spitzenplatz nimmt Tobias Kai Schäfer ein. Nicht Bürgermeister Manfred Weiner, sondern Diana Lönnecker führt diesmal die neun Kandidaten starke CDU Liste an. Elf Ratsmandate sind im Flecken zu vergeben.

436 Einwohner leben derzeit in Heyen, 389 davon sind wahlberechtigt. Sieben Ratsmandate sind in der Gemeinde zu vergeben. Und sieben Kandidaten weist die Wahlliste auf, die die Wählergemeinschaft Heyen diesmal vorgelegt hat – womit die Zusammensetzung des Rates im Grunde schon vor dem 11. September feststeht. Auf Platz 1 der Wahlliste Michael Zieseniß und damit sicher auch weiterhin Heyens Bürgermeister.

Wie Samtgemeindeamtsrat Erich Müller als stellvertretender Wahlleiter der Samtgemeinde erklärt, hat sich bei den genannten Kommunen 2016 bei der Zahl der Ratssitze im Vergleich zu 2011 nicht verändert. Auch angesichts allgemeinen Bevölkerungsrückganges seien in Bodenwerder die gesetzlichen Proporzzahlen nicht unterschritten worden. In vielen anderen Gemeinden im Umkreis hat der demografische Wandel dazu geführt, dass die Räte entsprechend verkleinert werden mussten.



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