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Umbaupläne Thema am Lesertelefon / Kritik an Autofahrern

Widerstand gegen Anbau am Hochzeitshaus

Hameln (jbr). Die Hamelnerin Waltraud Ruppelt ist entsetzt über die Pläne zum Hochzeitshaus: „Man kann doch ein altehrwürdiges Gebäude nicht mit einem Glasvorbau verschandeln“, ist sie über die Pläne der Oldenburger Celona-Gastro GmbH entsetzt. Auch was aus dem Gebäude, in dem sich die Stadt-Galerie befindet, gemacht wurde, kann sie nicht nachvollziehen.

veröffentlicht am 07.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.01.2016 um 17:11 Uhr

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Über ein geradezu unheimliches Erlebnis mit Krähen regt sich Else Möller auf. Die Wehrbergerin hatte bei einem Discounter an der Fischbecker Straße Kuchen gekauft und war auf dem Rückweg zu ihrem Auto, als sie beobachtete, dass auf dem Dach Krähen saßen. „Bevor ich mich versah, flog einer dieser schwarzen Vögel auf mich zu und krallte sich in mein Haar. Der hatte es auf das Kuchenpaket abgesehen“, vermutet die Wehrbergerin, die die Krähen zwar für schlau hält, aber auch glaubt, dass sie dringend bekämpft werden müssten.

Für zwei Birken setzt sich Johann Schüreck ein. Diese sollen laut dem Tünderaner nämlich nur aus einem Grund gefällt werden: weil sie zu viel Laub abwerfen. „Die Bäume sind weder faul noch anderweitig krank“, ist er sich sicher und meint: „Die kann man doch nicht einfach so wegmachen.“

Hans Wannemacher aus Bisperode nervt die ständige Diskussion über Hundekot. „Die Stadt sollte einfach eine Verordnung zur Tütenpflicht erlassen wie in Norwegen“, schlägt er vor, dann läge auch nicht mehr so viel Hundekot herum. Das Aufstellen von Tütenspendern hält der Bisperoder indes für Geldverschwendung: „Hundehalter können sich auch einfach einen Beutel von zu Hause mitnehmen.“ Er selbst habe auf den Spaziergängen mit seinem Hund immer einen Gefrierbeutel dabei. Neben dem Hundekot findet der Bisperoder auch die Diskussion um das Hochzeitshaus unnötig: „Das sollte man auf keinen Fall mit so einem Treibhausvorbau verschandeln“, meint er.

Ingeborg Bredemeier aus Hessisch Oldendorf spricht Jugendlichen ein großes Lob aus. „Die Jugend ist überhaupt nicht so schlecht, wie sie immer beschrien wird“, sagt die 88-Jährige. Nach mehreren kleineren Augenoperationen bei einem Hamelner Arzt habe sie öfter vor der Praxis auf ihren Schwiegersohn gewartet, der sie nach einer Behandlung immer abholte. „Weil ich so schlecht aussah, haben mich mehrfach junge Leute angesprochen, ob es mir nicht gut ginge und sie mir helfen könnten“, erzählt die Rentnerin. „Das war furchtbar nett.“

Über rücksichtslose Autofahrer ärgert sich hingegen Herbert Weide, der viel mit dem Fahrrad unterwegs ist. „Häufig fahren Autofahrer ohne zu blinken aus dem Kreisel am Bahnhofsplatz“, erzählt der Hamelner. Einige Male sei er schon mit einem Auto deswegen zusammengestoßen – wenn auch nur leicht. „Mangelndes Blinken ist inzwischen zur Volkskrankheit geworden“, moniert er.

Friedrich-Wilhelm Wittkopp aus Hameln schlägt vor, aus dem Hochzeits- ein Anwaltshaus zu machen. „Das wird bestimmt viel genutzt werden“, ist er sich sicher.

Viele Leser wollen das Hamelner Hochzeitshaus so erhalten, wie es ist – ohne einen Glasanbau.

Foto: Dana



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