weather-image
18°
Nachwuchspolitiker von Junger Union und Jusos ungewohnt einig

Jungpolitiker brechen Lanze für Gastronomie im Hochzeitshaus

Hameln (kar). Die Bürger in Hameln scheinen sich weitgehend einig zu sein: Bei der Diskussion um das Hochzeitshaus wehren sich die meisten gegen äußere „Fassadenspielereien“, wie sie dem potenziellen Investor Bar Celona mit einem Glasanbau vorschweben. Möglichst keine Gastronomie und überhaupt Vorsicht vor einem Investor, so der Tenor. Jetzt schaltet sich auch der politische Nachwuchs bei der Hochzeitshausdiskussion ein – und kann sich mit dem Bar-Celona-Konzept durchaus anfreunden.

veröffentlicht am 02.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 24.05.2013 um 13:10 Uhr

270_008_5943467_hm212_0211.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Zwar gebe es in ihren Reihen keine einhellige Meinung, wie das Hochzeitshaus künftig genutzt werden könnte, trotzdem wünschen sie sich von den Verantwortlichen auf kommunaler Ebene, offener mit möglichen Alternativen – und dazu gehört für sie auch eine gastronomische Lösung – umzugehen: „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit einem Betreiber wie zum Beispiel Bar Celona die Innenstadt für jüngere Menschen wieder attraktiver machen können“, meint Maren Hildebrandt, Juso-Vorsitzende im Unterbezirk. Das gelte nicht zuletzt auch im Hinblick auf die vielen Studenten der Hochschule Weserbergland, auf die sich eine Stadt wie Hameln einstellen müsse. Aber auch die Markthallen-Idee kommt bei den Jusos nicht schlecht weg. „Mir wird die Diskussion zu engstirnig geführt“, findet Juliane Kaiser und hofft auf eine Lösung für alle Generationen: „Keine einsamen Hinterzimmerentscheidungen“, fordern die Jusos.

Bei der Jungen Union stößt das Konzept der Bar Celona auf Zustimmung: „Wir wünschen uns eine Belebung der Innenstadt“, sagt JU-Vorsitzender Ruben Förstmann. Wenn ein Investor wie Bar Celona bereit sei, zwei Millionen Euro in die Hand zu nehmen, sei das für eine Stadt wie Hameln „wie ein Wunder“ und für die Junge Union „sehr akzeptabel“. Das Bar-Celona-Konzept funktioniere schließlich in anderen Städten, und der Glasanbau könne, wenn nötig, ja wieder entfernt werden. Im Hochzeitshaus eine Markthalle unterzubringen, sei zwar eine „charmante Idee“, findet Förstmann, „ist aber eine Phantomdiskussion, da es dafür kein Konzept gibt.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare