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Verwaltung empfiehlt gesonderte Ausschreibung / Im Finanzierungskonzept nicht enthalten

Ideen für die Hochzeitshausterrasse gesucht

Hameln (ni). Die von Fußgängerzonen-Architektin Anke Deeken präsentierten Entwürfe für die Hochzeitshaus-Terrasse sind offenbar nicht mehr spruchreif. In ihrer jüngsten Vorlage zur Erneuerung der Fußgängerzone jedenfalls empfiehlt die Verwaltung der Politik, über eine gesonderte Ausschreibung neue Vorschläge zur Gestaltung der Bühne einzuholen.

veröffentlicht am 08.02.2009 um 14:24 Uhr
aktualisiert am 28.11.2012 um 18:46 Uhr

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Was die Verwaltung zu diesem Schritt bewogen hat, bleibt im Dunkeln. Bislang war die Bühne Bestandteil der Deeken’schen Planung und zumindest nie öffentlich die Rede davon, dass die von ihr präsentierten Lösungsvorschläge die Erwartungen nicht erfüllt hätten. Hamelns Pressesprecher Thomas Wahmes bleibt eine Erklärung für die empfohlene neue Ausschreibung schuldig und bemüht sich stattdessen zu versichern, dass der geplante Bauablauf für die Erneuerung des Pferdemarkts dadurch nicht gestört werde. „Schlimmstenfalls kann auch an die alte Terrasse herangepflastert werden und die Bühne erst zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff genommen werden.“

Vorschläge für variable

Sommerbühne erwünscht

Von einer Ausschreibung, an der sich Architekten genauso wie spezialisierte Bühnenbauer beteiligen könnten, erhofft sich die Stadt laut Wahmes „neue Ideen für die Gestaltung, die diesem städtebaulich hoch sensiblen Bereiches zwischen Hochzeitshaus und Marktkirche gerecht werden“. In ihren Vorgaben für die Ausschreibung wolle die Verwaltung ausdrücklich darauf hinweisen, dass auch Vorschläge für eine variable Sommerbühne und eine nicht fest installierte Überdachung als Wetterschutz erwünscht sind. „Ein festes Dach“, zu dieser Überzeugung sei man im Rathaus inzwischen gekommen, „ist wahrscheinlich immer störend in diesem Ensemble historisch wertvoller Gebäude“, sagt Wahmes.

Im Finanzierungskonzept für die Fußgängerzone war die Hochzeitshaus-Terrasse – geschätzte Kosten rund 385 000 Euro – bislang nicht enthalten. Die erforderlichen Mittel hätten von der Politik bewilligt und in den Haushalt eingestellt werden müssen. Entsprechende Absichtserklärungen haben alle Fraktionen in der Vergangenheit abgegeben. Doch als bekannt wurde, dass die Erneuerung der Fußgängerzone für die ursprünglich angepeilten vier Millionen Euro nicht zu haben ist, sondern je nach Ausstattung – und ohne Bühne – voraussichtlich zwischen 5,5 und 5,8 Millionen Euro kosten wird, zog die Politik die Notbremse.

Alles deutet darauf hin, dass der Rat sich auf eine Deckelung der Kosten verständigen und das Limit bei fünf Millionen Euro setzen wird. „Die Hochzeitshaus-Terrasse passt da nicht mehr rein“, so Wahmes, „gleichwohl werden wir alles daransetzen, die neue Bühne zu realisieren“. Zurzeit werde im Rathaus die Möglichkeit geprüft, „ob dieses Projekt aus Mitteln des Konjunkturpakets finanziert werden kann“.



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