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Markthallen-Idee kommt dagegen an / Zu wenige Behindertenparkplätze am Rathaus / Kritik an Schotter auf Spazierwegen

Gläserne Hochzeitshauspläne sind vielen Bürgern ein Dorn im Auge

Hameln (kar). Das Hochzeitshaus erregt weiter die Gemüter: Über eine mögliche Verschandelung dieses historisch so bedeutsamen Weserrenaissance-Gebäudes durch einen Glasanbau regten sich am Lesertelefon gleich etliche Leser auf. Lore Neuhofer aus Bad Pyrmont, die gern und oft nach Hameln kommt, findet (wie auch viele ihrer Bekannten), dass ein kalter, moderner Glasanbau das Gebäude entstellen würde. Annemarie Dosdall stimmt ihr zu und stellt fest: „Es gibt ohnehin schon so viele Tische und Stühle auf der Osterstraße, um die man Slalom läuft. Da muss nicht noch ein Anbau in die Fußgängerzone ragen.“ Auch Straßencafés und Restaurants seien in Hameln genügend vorhanden, da könne man auf eine Bar Celona gut verzichten.

veröffentlicht am 31.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 24.05.2013 um 13:06 Uhr

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Sylvia Goetschke aus Bad Pyrmont ist begeistert von der Idee, eine Markthalle im Hochzeitshaus unterzubringen: „Das funktioniert zum Beispiel in Frankfurt am Main problemlos über drei Etagen und ist zum Anziehungspunkt für die Bevölkerung geworden.“ Gut fände sie auch, wenn parallel dazu der Wochenmarkt am Hochzeitshaus stattfinden würde.

Über unwegsamen Schotter, der auf dem Spazierweg unterhalb des Schweineberges zur Heisenküche partiell ausgebracht wurde, ärgert sich Peter Schmidt aus Hameln: „Dort kann man mit normalen Schuhen gar nicht mehr laufen. Drei ältere Leute sind schon gestürzt.“ Für Dieter Rathgeber aus Hameln sind die vor sich hingammelnden Schiffswracks im Hamelner Hafen ein Dorn im Auge. „Wem gehören die, und warum werden die nicht beseitigt?“, fragt er; denn eigentlich sei der Hafen sehr idyllisch: „Schade, dass Hameln nichts daraus macht“, bedauert er.

Vernachlässigte Gehwege rund um die Linsingen-Kaserne kritisiert Heinz Ahrentropp aus Hameln. An der Moller- und an der Basbergstraße würde das Laub nicht mehr beseitigt: „Wenn es dann noch regnet, wird es sehr rutschig.“ Früher habe es dort eine Fußwegreinigung gegeben, aber jetzt sei schon länger nichts mehr gemacht worden.

Zu wenige Behindertenparkplätze gibt es nach Ansicht von Monika Bode in Rathausnähe. Sie sei auf Krücken angewiesen und müsse lange Wege in Kauf nehmen, wenn sie im Rathaus etwas zu erledigen habe: „Die wenigen Behindertenparkplätze sind ständig besetzt“, hat die Klein Berkelerin festgestellt: „Und während ich als Behinderte in anderen Tiefgaragen frei parken darf, ist das in der Rathaus-Tiefgarage nicht möglich.“

Dass Bushaltestellen landkreisweit behindertengerecht umgebaut werden, findet Friedhelm Schütte aus Brünnighausen grundsätzlich gut: „Aber warum musste bei uns das schöne Wartehäuschen aus Klinker plattgemacht und durch ein kleineres Glashaus ersetzt werden?“, fragt er. Das sei Geldverschwendung: „Man hätte das alte doch renovieren können.“ Zudem biete bei Regen das neue Wartehaus den Schülern längst nicht so viel Platz.

Ein Lob spricht Sibylle Voss aus Hameln dem Küchenchef der Kantine in der Agentur für Arbeit aus: „Dort werden in letzter Zeit verstärkt vegetarische Gerichte angeboten“, freut sie sich und findet: „Nachahmenswert.“



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