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Michaela Klank präsentiert Ortsrat Afferde überarbeitete Konzepte / Politik stimmt Bürgerbeteiligung zu

Mögliche Höhe der Windräder sorgt für Unruhe

Afferde (gro). Zum wiederholten Male standen die Themen „Windenergie in der Stadt Hameln“ und auch „Solarpark Afferde/Hilligsfeld“ auf der Tagesordnung der Afferder Ortsratssitzung. Doch diesmal in überarbeiteter Form, was von Michaela Klank, Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung und Planung im Hamelner Rathaus, präsentiert wurde. Sie betonte, dass im Stadtgebiet Hamelns nur noch zwei Flächen für die Windenergienutzung infrage kämen: Im Bereich Afferde die Fläche X, (Am Babser Wege/Am Hespen) und nordwestlich von Hilligsfeld die Fläche D/E (Liethberg). Zusammen ergebe sich eine Größe von insgesamt 125 Hektar; auf Afferde entfielen davon 33 Hektar. Die Solarparkfläche liege nordwestlich der Windenergiefläche Afferdes in Richtung Hilligsfeld und befinde sich rechts vor der Einfahrt zur Kreisabfallwirtschaft. „Sie ist nahezu sieben Hektar groß und bietet 14000 Modulen zur Energiegewinnung durch die Sonne Platz“, erläuterte Klank

veröffentlicht am 02.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 23.04.2015 um 11:55 Uhr

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Die Abteilungsleiterin stellte in Afferde klar, dass der Ortsrat bei den vorgestellten Bebauungplänen und den Flächennutzungsplanänderungen zu den Themen Winden- und Solarenergie lediglich über die Bürgerbeteiligung abzustimmen habe und die Einwohner daher immer noch die Möglichkeit hätten, bei der Stadt Einsicht in die Pläne zu erhalten und damit auch ihre Meinungen dafür oder dagegen vorzubringen. Nachdem Klank weiter Rede und Antwort gestanden hatte, stimmte der Ortsrat der Bürgerbeteiligung zu.

Auf eine Höhenbegrenzung der Windräder, (bisher Narbenhöhe von 85 Meter) wolle die Stadt künftig verzichten. Für Unruhe in Reihen der Politiker sorgte die Mitteilung Klanks, dass es bereits Anfragen von Investoren gegeben habe, bei denen von einer Gesamthöhe der Windräder von 130 und sogar 198 Meter die Rede sei. Das sei zwar deutlich höher als bisher, doch damit reduziere sich auch die Zahl der aufzustellenden Windräder, erklärte Klank.

Berücksichtigt worden sei bei den Flächen zur Windenergiegewinnung, dass 750 Meter Abstand zu bebauten Gebieten vorlägen. Zum Wald sowie zu Naturschutz- und FFH-Gebieten betrage der Abstand jeweils 100 Meter. Der Artenschutz sei seitens der Verwaltung ebenfalls geprüft und beachtet worden. Liege ein Bauantrag für ein Windrad vor, werde der Artenschutz erneut und genau für dieses Windrad geprüft, versicherte Klank.

Einig waren sich die Mitglieder des Afferder Ortsrat, dass sie wegen der anstehenden Energiewende wohl nicht viel ändern könnten. Sie nannten es aber auch „richtig“, Windenergie zu nutzen. Allerdings mit der Einschränkung, weder Mensch noch Tier zu beeinträchtigen. Die Nutzung der Solarenergie sei da schon wesentlich besser und unproblematischer.



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