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Stadt will Eintrittspreise für Schwimmbäder erhöhen

Hameln (ni). Hamelns Schwimmbäder schreiben tiefrote Zahlen. Damit die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben nicht noch weiter auseinanderklafft, will die Stadt die Eintrittspreise erhöhen.

veröffentlicht am 08.11.2010 um 13:55 Uhr
aktualisiert am 04.03.2016 um 17:33 Uhr

schwimmbad

Ob Südbad, Waldbad Sünteltal oder das Hallenbad am Einsiedlerbach – unterm Strich schreiben sie allesamt tiefrote Zahlen. Die geplante Erhöhung der Eintrittspreise bringt keine nennenswerte Entlastung.
  Mit 1,45 Millionen Euro liegt der Zuschussbedarf für das Südbad, das Waldbad Sünteltal und das Hallenbad am Einsiedlerbach im nächsten Jahr voraussichtlich um rund 240 000 Euro über dem von 2010. Verantwortlich dafür sind vor allem die Kosten für die Bauunterhaltung. Sie steigen 2011 laut Haushaltsplanentwurf um knapp 236 000 auf rund 450 000 Euro. Erwachsene und auch Kinder, Schüler und Studenten müssen für das Badevergnügen ab Januar vermutlich tiefer in die Tasche greifen. So soll der Preis für Einzelkarten bei Erwachsenen von 2,80 auf drei Euro steigen; bei Kindern von einem auf 1,20 Euro. Bei den Zehner- und Fünfzigerkarten für Erwachsene (25 beziehungsweise 100 Euro) will die Verwaltung auf eine Erhöhung verzichten. Bei denen für Kinder, Schüler und Studenten dagegen nicht. Sie sollen für die Fünferkarte künftig zehn statt bisher neun Euro und für die Fünfzigerkarte 40 statt 35 Euro bezahlen. Am deutlichsten fällt die anvisierte Erhöhung bei der Saisonkarte für die Mitglieder des Fördervereins Waldbad Sünteltal aus: Statt bislang 55 Euro sollen Erwachsene ab 2011 70 Euro dafür auf den Tisch legen; Kinder, Schüler und Studenten 35 statt 25 Euro.

Durch die Anhebung der Eintrittspreise rechnet die Verwaltung mit Mehreinnahmen in Höhe von rund 13 000 Euro. Für die Christdemokraten kein ernst zu nehmender Beitrag, um dem hohen Defizit tatsächlich beizukommen. „Man kann nicht nur an der Einnahme-Schraube drehen, man muss auch über andere Wege nachdenken“, meinte Rolf Bremeyer in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales und deutete an, dass die CDU ihre Idee von einem neuen „Kombibad“ als Ersatz für das in die Jahre gekommene Süd- und Hallenbad weiter verfolgen werde. 



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