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Stadt veröffentlicht Broschüre mit Projektideen / Erste Gelder für Umsetzung fließen

„Hameln 2030“: Jetzt sind die Planer an der Reihe

HAMELN. Was den Hamelnern wichtig ist, an welchen Stellen in der Stadt nachgebessert werden muss, welche Projekte die Stadt in Zukunft angehen muss – all das gibt es gebündelt nachzulesen.

veröffentlicht am 24.11.2017 um 14:47 Uhr
aktualisiert am 09.01.2018 um 14:15 Uhr

Auf einen Blick: Die Projekte des Dialogprozesses „Hameln 2030“ hat die Stadt in einer Broschüre zusammengefasst. Foto: Stadt Hameln

Die Abschlussbroschüre des Bürgerbeteiligungsprozesses „Hameln 2030“ ist fertiggestellt und kann, wie Projektleiterin Dr. Gesa Snell nun mitteilt, sowohl „druckfrisch“ als auch online eingesehen werden. Der Prozess „Hameln 2030“ ist seit diesem Herbst beendet. Die Verwaltung will die Ideen in die Erstellung eines „Integrierten Stadtentwicklungsprozesses“ aufnehmen. Die Rats-politik hat das bereits einmütig beschlossen. Es wird also nicht nur bei gedrucktem Papier bleiben.

Immerhin: „Die ersten Projektideen stehen bereits in den Startlöchern“, teilt die Stadtverwaltung mit. In der Tat: Erst vor wenigen Tagen hat es eine Förderzusage von land und Bund für die Neugestaltung des Weserufers gegeben. Die Belebung des Weserufers stand weit oben auf der Liste, die Hamelns Bürger gemeinsam entwickelt haben. Im Sommer hatte der Stadtrat erst – unter anderem auf den Ergebnissen aus Hameln 2030 aufbauend – eine sogenannte Entwicklungsleitlinie für das gesamte rechtsseitige Weserufer verabschiedet. Vom Land Niedersachsen kam jetzt schon mal die Zusage für 133 000 Euro Fördergeld, das für Maßnahmen auf Werder und am Langen Wall gedacht ist. Die Stadt spricht von einer ersten Tranche; für die Umsetzung weiterer Weserprojekte rechnet die Verwaltung künftig mit weiteren Geldern von Land und Bund.

Den „Bezug zum Wasser stärken“ stand letztlich an Platz 5 der Themen, die aus einer Dialogwerkstatt hervorgegangen sind. Noch wichtiger waren die Themen „Hameln zur Stadt der jungen Leute entwickeln“, „Hameln zur Stadt der Familien entwickeln“, „Eine zukunftsfähige Wirtschaft fördern“ sowie „Hameln und die Region(en) vernetzen“.

In der Abschlussveranstaltung formulierten die Hamelner schließlich konkrete Projekte. Die „Aufwertung der Weserpromenade“ und ein „Weserstrand“ stehen an Platz 1 und 2. Danach folgen die Erweiterung der Hochschule, die Südumgehung, der Eintritt in den GVH-Großbereich, die Förderung von Start-Ups, Mehrgenerationen-Bauprojekte, eine Wesertreppe, ein Bildungszentrum sowie die Förderung der Rad- und Wanderregion Weserbergland.

Insgesamt 2239 Beiträge wurden laut Verwaltung eingereicht: „Darunter ganz handfeste Vorschläge, aber auch wunderbar versponnene Ideen.“ 105 konkrete Projektideen seien so in der ersten Beteiligungsphase zusammengekommen.


Die Broschüre mit allen Ergebnissen liegt ab sofort kostenlos im Hamelner Rathaus, dem Regenbogen und der Sumpfblume aus. Außerdem ist die Broschüre unter www.2030.hameln.de im Internet abrufbar. ll/red



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