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Staatssekretär bestätigt: Gelände kommt für Flüchtlinge nicht in Betracht

Land hat kein Interesse an Linsingen-Kaserne

Hameln (ant). Hameln (ant). Das Land hat sich bereits entschieden: In der Linsingen-Kaserne sollen keine Flüchtlinge untergebracht werden – diese Information hat Landrat Tjark Bartels am Freitagnachmittag von Stephan Manke, Staatssekretär im niedersächsischen Innenministerium, erhalten.

veröffentlicht am 31.10.2014 um 12:14 Uhr
aktualisiert am 06.06.2016 um 18:50 Uhr

Bereits gut vermarktet: die Linsingen-Kaserne, die die Briten in wenigen Tagen verlassern werden. Dana

Hameln (ant). Das Land hat sich bereits entschieden: In der Linsingen-Kaserne sollen keine Flüchtlinge untergebracht werden – diese Information hat Landrat Tjark Bartels am Freitagnachmittag von Stephan Manke, Staatssekretär im niedersächsischen Innenministerium, erhalten.

Im Landkreis hatte es zuvor Verunsicherung gegeben, da die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) dem Land die Kaserne angeboten hatte. Die Verhandlungen zwischen Landkreis und Bima seien aber schon so konkret, erklärt Bartels, dass für das Land die Kaserne nicht mehr in Betracht komme. Der Landkreis möchte auf dem Gelände die Standorte der Elisabeth-Selbert-Standorte zentralisieren.  „Wir stehen kurz vor Vertragsabschluss“, hatte Kreisrätin Petra  Broistedt am Freitagvormittag erklärt, „wenn wir das Grundstück nicht bekommen, wird es schwierig“. Das würde die Planung „um Jahre“ zurückwerfen. Broistedt betonte, dass man sich mit dieser Haltung nicht grundsätzlich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in Hameln aussprechen wolle, sondern nur den Standort Linsingen-Kaserne für nicht geeignet halte.



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