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McAllister: Briten-Abzug berücksichtigen

Hameln/Hannover (red). Bei der Verkleinerung der Bundeswehr muss nach Ansicht von Ministerpräsident David McAllister der Rückzug der britischen Streitkräfte aus Niedersachsen berücksichtigt werden. Die damit verbundenen negativen Folgen dürften bei der Bundeswehrreform nicht noch verstärkt werden, sagte der CDU-Politiker. „Wir haben dem Verteidigungsminister deutlich gemacht, dass Niedersachsen durch den Abzug der britischen Streitkräfte ohnehin betroffen ist. Das bitten wir in einer Gesamtschau mit einfließen zu lassen“, sagte der Ministerpräsident, der die Bundeswehr gerne als „Herzensangelegenheit“ bezeichnet. Das Verteidigungsministerium habe diese Sichtweise akzeptiert. Die Briten wollen ihre in Deutschland stationierten Soldaten, darunter auch die aus Hameln, bis 2020 abziehen. McAllister wies darauf hin, dass erst im Herbst über die künftigen Bundeswehr-Standorte entschieden werden solle. Deshalb müssten nun zunächst die Vorschläge der Bundesregierung abgewartet werden. Am Wochenende hatte Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) angekündigt, dass vom Truppenabbau vor allem Norddeutschland betroffen sein werde, weil die Bundeswehr hier gemessen an der Bevölkerungszahl überdurchschnittlich stark vertreten sei. Der Regierungschef teilte diese Einschätzung. „Wir sind Bundeswehrland, wir haben überproportional viel Bundeswehr.“

veröffentlicht am 13.07.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.05.2013 um 13:29 Uhr



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