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Zwei für Hagen beantragte Anlagen sind 49 Meter höher als die Anlagen bei Neersen und Baarsen

Bad Pyrmonts Windräder wachsen in die Höhe

Bad Pyrmont (uk). Die bei der Stadt Bad Pyrmont beantragten Windräder werden immer höher. Die jüngsten Anträge, die auf zwei Standorte nördlich von Hagen zielen, weisen Anlagen mit einer Gesamthöhe von 149,38 Meter aus. Sie wären damit gut zehn Meter höher als die Windräder, die zwischen Neersen und Baarsen geplant sind, und 49 Meter höher als die, die dort jetzt schon stehen.

veröffentlicht am 16.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 23.04.2015 um 12:00 Uhr

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Ernst Podewski aus Aerzen hat den Antrag im Rathaus abgegeben. Er möchte in der Nähe des ehemaligen NATO-Geländes an der Grenze zum Kreis Lippe zwei Windenergieanlagen mit Nabenhöhen von jeweils 103 Meter und einem Rotordurchmesser von jeweils 82 Metern errichten – und sorgte damit beim überraschten Ortsrat Hagen für Erschrecken. „Hoffentlich geht dieser Kelch an uns vorüber“, ließ sich Ortsbürgermeister An-dreas Müller (CDU) angesichts der von Jürgen Harney von der Stadtverwaltung vorgetragenen Maße vernehmen.

Doch es wird noch eine Weile dauern, bis der Landkreis Hameln-Pyrmont als Herr des Verfahrens über das Baugesuch entscheidet, denn mit Sicherheit wird sich heute auch der Bauausschuss – wie schon der Ortsrat Hagen am vergangenen Freitag – dafür aussprechen, den Antrag für die Dauer von zwölf Monaten zurückzustellen. Gleiches gilt für die von der Firma Windsbraut jetzt für Neersen beantragten Anlage, die zehn Meter niedriger ist.

Der Grund ist bekannt: Bad Pyrmont ändert zurzeit den Flächennutzungsplan, um Flächen für die Nutzung von Windenergie auszuweisen und will darum nicht über neue Anlagen entscheiden. „Denn ob die geplanten Standorte zukünftig im Geltungsbereich einer Eignung- beziehungsweise Konzentrationsflächen für Windenergieanlagen liegen werden, wissen wir zurzeit noch nicht“, so Bürgermeisterin Elke Christina Roeder.

Mit Zurückstellungen arbeitet die Stadtverwaltung, um sich mehr Zeit zu verschaffen, denn eigentlich sollte der Flächennutzungsplan im Juni dieses Jahre fertig sein. Bis dahin hätten die Veränderungssperren gereicht, die im vergangenen Jahr beschlossen wurden. Doch mittlerweile geht Bauverwaltungsamtsleiter Hans-Joachim Böhnke davon aus, dass der neue Plan erst im Oktober 2009 fertig ist.



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