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Nenndorf, Sachsenhagen, Lindhorst

Paukenschlag: Pläne für Samtgemeinde „Nordschaumburg“

Kommunalpolitischer Paukenschlag: Die Samtgemeinden Nenndorf, Sachsenhagen und Lindhorst wollen über eine Fusion verhandeln. Entsprechende Pläne haben die drei Verwaltungschefs am Mittwoch offiziell bestätigt. Zum Jahr 2021 könnte demnach eine Großkommune „Nordschaumburg“ entstehen. Damit entsteht auch Zusammenlegungsdruck auf die anderen Kommunen.

veröffentlicht am 07.02.2018 um 17:19 Uhr

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NENNDORF/SACHSENHAGEN/LINDHORST. Damit würde die Stadt Rinteln als bislang größte Kommune Schaumburgs durch die neue Großgemeinde „Nordschaumburg“ mit dann 34 500 Einwohnern abgelöst.

Die Fusion werde zum nächsten Kommunalwahltermin im Jahr 2021 angestrebt, kündigten die Samtgemeinde-Bürgermeister Mike Schmidt (Nenndorf), Andreas Günther (Lindhorst) und Jörn Wedemeier (Sachsenhagen) in einer gemeinsamen Pressekonferenz an. Der Bestand der insgesamt zwölf Mitgliedsgemeinden solle nicht berührt werden, heißt es.

Hoffen auf Mehreinnahmen

Von einer Bündelung der Verwaltungsstrukturen erhoffe man sich nicht nur nennenswerte Einsparungen, sondern vor allem Mehreinnahmen infolge höherer Schlüsselzuweisungen. Für Nenndorf, Sachsenhagen und Lindhorst würde die Verschmelzung ein jährliches Plus von zusammen 3,5 Millionen Euro bedeuten.Alle drei Bürgermeister betonten, für weitere Partner offen zu sein. Zunächst einmal gehe es ihnen darum, einen Anstoß für notwendige Reformen zu geben.

Grünes Licht bis zum Sommer

Auf Dauer seien kleinere Kommunen ohne Kooperationen mit den wachsenden Aufgaben auch in personeller Hinsicht überfordert.Bis zum Sommer dieses Jahres sollen nicht nur die Räte der drei Samtgemeinden, sondern auch die zwölf Mitgliedsgemeinden grünes Licht für Fusionsgespräche geben.

Ausführliche Berichterstattung zum Thema in der Donnerstag-Ausgabe der Schaumburger Zeitung. 



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