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Frau will Unfallserie mit spirituellen Kräften beenden

Elfenbeauftragte auf der A2 unterwegs

HANNOVER/LANDKREIS. Die A2 ist eine der gefährlichsten Autobahnen Deutschlands: Ständig passieren Unfälle. Anlass für Melanie Rüter, einzuschreiten. Rüter ist Elfenexpertin und war nun entlang der Autobahn unterwegs.

veröffentlicht am 02.08.2018 um 10:35 Uhr

Auf der A2 kommt es in unserer Region immer wieder zu Unfällen. Eine Elfenexpertin möchte das ändern. Foto Archiv/tol
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HANNOVER/LANDKREIS. "Elfenbeauftragte nehmen Kontakt zu Naturgeistern, Elementar- und Erdwesen auf" - so beschreibt Melanie Rüter ihr Tätigkeitsfeld. Es sei nämlich so, dass wir Menschen mit den Elfen, Zwergen und Trollen durchaus im Einklang leben könnten, wenn wir ihnen nur genug Platz ließen. Die selbst ernannte Elfenexpertin, die nach eigenem Bekunden noch feinste Schwingungen wahrnehmen kann, hat sich mit ihren spirituellen Kräften jetzt einem ernsten Problem zugewandt: den zahlreichen Unfällen auf der A2. Dabei bekam die amtliche Unterstützung durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Abgesichert durch einen Lastwagen der Autobahnmeisterei Braunschweig und begleitet von zwei Mitarbeitern der Behörde, steuerte Rüter an einem Tag im Juni fünf neuralgische Punkte an der A2 zwischen Lehrte und Braunschweig an. Unterstützt wurde sie dabei von Marion Lindhof. Diese ist Tierkommunikatorin und versichert, dass sie sogar mit Mäusen oder Holzwürmern reden könne. "Tiere sind ehrlich", sagt die Sehnderin, "sie lügen nie."
An der Autobahn hätten sie sofort "sehr traurige Energien" gespürt, sagen die beiden Frauen. Sie wollen tiefe Ursachen für die vielen Unfälle erspürt haben: "In einigen Fällen waren es aufgebrachte Naturwesen, die rebellierten und sich ihr Stück Natur zurückholen wollten." Und dann waren da noch die Wildschweine, die Unfälle verursachten, weil ihnen ihr Revier genommen worden sei: "Halbstarke, die auf Krawall gebürstet sind."
Der Dialog mit allen beteiligten Naturwesen muss dann wohl konstruktiv ausgefallen sein. "Einige Strecken der Autobahn sind nun energetisch versiegelt", sagen die Frauen. Sie sind fest davon überzeugt, dass künftige Unfallzahlen für ihr Tun sprechen werden. In Island gebe es längst offizielle staatliche Elfenbeauftragte, sagt Rüter - so etwas wünscht sie sich auch für Deutschland.
Friedhelm Fischer, Chef der Landesstraßenbaubehörde Hannover, bestätigt den Einsatz der spirituellen Streetworkerinnen. "Wir sind eine offene Behörde, die allen Bürgern gerecht werden möchte und viele Aktivitäten unterstützt", erklärt er diplomatisch. Zusätzliche Kosten seien durch den Elfeneinsatz nicht entstanden: "Wir haben das mit einer ohnehin geplanten Streckenkontrollfahrt und kleineren Reparaturen an einem Wildschutzzaun verbunden", sagt Fischer.
von Simon Benne/HAZ


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