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Tödlicher Verkehrsunfall

A2: Fahrer stirbt nach Unfall bei Porta Westfalica

PORTA WESTFALICA. Am Mittwochmorgen hat es einen schweren Unfall auf der Autobahn 2 bei Porta Westfalica gegeben. Eine Personen wurde schwerstverletzt. Sie starb später im Krankenhaus. Es kommt zu kilometerlangen Rückstaus.

veröffentlicht am 18.04.2018 um 10:21 Uhr
aktualisiert am 18.04.2018 um 14:09 Uhr

Schwerer Unfall auf der A2 am Mittwochmorgen. Fotos: Michael Horst, FFW Porta Westfalica
PORTA WESTFALICA. Am Mittwochmorgen hat es einen tödlichen Unfall auf der Autobahn 2 bei Porta Westfalica, Fahrtrichtung Dortmund, gegeben.
Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde gegen 6.56 Uhr zu dem schweren Verkehrsunfall gerufen. Es war zu einem Auffahrunfall zwischen zwei LKW gekommen, der Fahrer des auffahrenden Sattelzuges wurde im Führerhaus eingeklemmt und schwerstverletzt. Die Feuerwehr musste die eingeklemmte Person befreien, ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Die Person erlag später ihren schweren Verletzungen.

Kilometerlanger Stau
Die Einsatzstelle lag auf der Autobahn 2, Fahrtrichtung Dortmund, auf der Weserbrücke unmittelbar vor dem Kreuz Bad Oeynhausen. Im Kreuz Bad Oeynhausen finden momentan umfangreiche Bauarbeiten statt, es kommt immer wieder zu Rückstaus bis auf die A2. Der Verkehr staute sich nach Polizeiangaben auf bis zu 20 Kilometer. Auch die Ausweichstrecken waren am Vormittag stundenlang überlastet. Derzeit ist nur ein Fahrstreifen frei. Es bildet sich ein Rückstau bis Lauenau.

Rettungshubschrauber angefordert

Auf dem rechten Fahrstreifen war es zum einem Auffahrunfall gekommen, beteiligt waren zwei Sattelzüge. Bei dem ersten Sattelzug handelte es sich um ein Fahrzeug aus Bulgarien, der auffahrende Sattelzug hatte ein Kennzeichen aus Kassel. Durch den Aufprall auf den bulgarischen LKW wurde der Fahrer im Sattelzug aus Kassel in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwerstverletzt. Er wurde im Führerhaus rettungsdienstlich und notärztlich versorgt, die Feuerwehr leitete die technische Rettung ein. Mit hydraulischen Rettungsgerät wurde Fahrertür entfernt, Hydraulikspreizer wurden zur Vergrößerung des Raumes eingesetzt. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Der Schwerstverletzte erlag später seinen Verletzungen im Klinikum Minden.

Der schwerstverletzte Fahrer konnte aus dem Führerhaus befreit werden, nach weiterer Versorgung wurde er ins Klinikum Minden mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 geflogen. Der Fahrer des LKWs aus Bulgarien wurde leicht verletzt und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Bad Oeynhausen transportiert.

Die Feuerwehr klemmte die Batterie des aufgefahrenen Fahrzeugs ab und setzte Bindemittel zum Auffangen von Betriebsmitteln ein. Die Unfallstelle wurde gegen 8.05 Uhr an Polizei und Bergungsunternehmen übergeben.

Schwerer Unfall auf der A2 am Mittwochmorgen. Fotos: Michael Horst, FFW Porta Westfalica
Schwerer Unfall auf der A2 am Mittwochmorgen. Fotos: Michael Horst, FFW Porta Westfalica
Schwerer Unfall auf der A2 am Mittwochmorgen. Fotos: Michael Horst, FFW Porta Westfalica
Die Feuerwehr musste den eingeklemmten Fahrer befreien. Foto: Michael Horst, FFW Porta Westfalica
Schwerer Unfall auf der A2 am Mittwochmorgen. Fotos: Michael Horst, FFW Porta Westfalica
Schwerer Unfall auf der A2 am Mittwochmorgen. Fotos: Michael Horst, FFW Porta Westfalica
Schwerer Unfall auf der A2 am Mittwochmorgen. Fotos: Michael Horst, FFW Porta Westfalica
Die Feuerwehr musste den eingeklemmten Fahrer befreien. Foto: Michael Horst, FFW Porta Westfalica

Während der Rettungsarbeiten war die A2 vollgesperrt, es kam zu einem größeren Rückstau welcher auch die Ausweichstrecken betraf.

Rettungsgasse nicht vorhanden

Die Anfahrt zu Einsatzstelle gestaltet sich zum wiederholten Male schwierig, die Rettungsgasse war überwiegend nicht vorhanden oder wurde erst bei Herannahen von Einsatzfahrzeugen gebildet. Auch erschwerten Busse auf dem linken Fahrstreifen und ausländische Sattelzüge das Durchkommen der Einsatzkräfte massiv.

Einsatzleiter: Gregor Preußer, eingesetzte Kräfte: Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, Ehrenamtliche Löschgruppen: Holzhausen, Holtrup-Vennebeck-Costedt, Einsatzführungsdienst, Einsatzdokumentation. 2 Rettungswagen aus Porta und Bad Oeynhausen, 1 Notarzt, Rettungshubschrauber Christoph 13 mit weiteren Notarzt, Polizei. Unfallursache und Schadenshöhe sind der Feuerwehr nicht bekannt.

Text/Bilder: Michael Horst, FFW Porta Westfalica/mt



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