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In Hameln auf Platz eins

Sparkasse als beste Bank ausgezeichnet

HAMELN. Die Bankentester sind in Hameln unterwegs gewesen und haben sechs Banken mit zwei Beratungswünschen konfrontiert. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Sparkasse Hameln-Weserbergland ist in dem Ranking der in Bayern sitzenden Gesellschaft für Qualitätsprüfung (GfQ) die mit Abstand beste Bank Hamelns.

Autor

Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

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Die Tester gaben der gerade fusionierten Sparkasse die Note 1,6. Dahinter rangieren die Commerzbank, Deutsche Bank, Targobank, Postbank und die Volksbank Hameln-Stadthagen.

Die GfQ ist eine selbstständige und unabhängige Gesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Banken zu testen. Im Hamelner Banken-Fall wurden zwei Tester inkognito mit diesen Beratungswünschen losgeschickt: Zum einen gab der vermeintliche Kunde vor, pro Monat 150 Euro übrig zu haben und sparen zu wollen – und fragte nach einem geeigneten Sparplan. Zum anderen wollten die Tester 15 000 Euro anlegen und fragten nach empfohlenen Anlageformen. Nach einem telefonischen Kontakt nahmen die Tester mit erfundenen Test-Profilen persönliche Beratungsgespräche in den Geschäftsstellen der Banken wahr. Dabei wurden die Gesprächsanbahnung, Atmosphäre, Bedarfsanalyse, Empfehlung sowie die Nachbetreuung mit dem Schulnoten-System von 1 bis 5 bewertet. In allen fünf Testbereichen schnitt die Sparkasse Hameln-Weserbergland besser ab als die Hamelner Konkurrenz – und damit folgerichtig auch im Gesamtergebnis.

Mit der Note 1,6 liegt die Sparkasse also ganz vorn, sodass die Sparkassendirektoren Friedrich-Wilhelm Kaup und Alois Drube zu der Feststellung kommen: „Die ganz besonderen Anstrengungen der insgesamt harmonisch verlaufenen Fusion des zurückliegenden Jahres haben sich auch in dieser Hinsicht gelohnt. Ein Super-Ergebnis.“ Das Titel „Beste Bank Hamelns“ wirkt wie Balsam für die Vorstände und die Mitarbeiter, gab es doch nach der Fusion durchaus auch Kritik an den mittlerweile gestiegenen Kontoführungsgebühren der Sparkasse – was allerdings aufgrund des Zinsverfalls der letzten Jahre eher branchentypisch als fusionsbedingt ist.

Gemäß dem Motto „Gute Beratung darf kein Zufall sein“, prüft die GfQ jedes Jahr in 400 Städten mit Hilfe ihrer Bankentester die Qualität der Beratung der Finanzdienstleister vor Ort. Wichtig ist den Testern, dass die Banken in den Testszenarien nicht nur ihre Produkte verkaufen, sondern den Verbraucher und Kunden umfassend beraten – sprich: Zum Beispiel beim Wunsch nach einem Sparplan zunächst abklopfen, ob der Kunde schon genügend für die Altersvorsorge getan hat und ob er vielleicht erst noch eine Berufsunfähigkeitsabsicherung braucht.

Das alles hat in Hameln die Sparkasse am besten gelöst. Kaup und Drube loben dafür ihre Mitarbeiter: „Eine echte Gemeinschaftsleistung nach einer Fusion.“ Nun darf die Sparkasse mit dem 1. Platz werben – und muss dafür bei der GfQ eine Gebühr bezahlen. Wie hoch diese ist, wollte die GfQ nicht sagen.

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