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Räderwerk-Sammlung beim dritten Oldtimer-Treffen in der Marienthaler Straße erstmals zu sehen

Alte Schätze kommen hier zu neuen Ehren

Hameln (jbr). Oldtimer-Fans kommen am Wochenende voll auf ihre Kosten. Zum dritten Mal werden auf dem Gelände des Hamelner Räderwerks in der Marienthaler Straße am Samstag und Sonntag rund 50 Autos bis Baujahr 1980 ausgestellt. Mercedes, Volkswagen, Opel, Renault – viele Fabrikate sind hier vertreten. In der Zeit von 9 bis 18 Uhr können die auf Hochglanz polierten Schmuckstücke auf dem historischen Anwesen bewundert werden. Umrahmt wird die Ausstellung von Livemusik. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Zudem gibt es einen großen Automobilteilemarkt, der Bastler und Sammler zum Stöbern einlädt.

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Der Eintritt für Erwachsene beträgt einmalig fünf Euro für beide Ausstellungstage. Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Auch wer mit seinem eigenen Oldtimer anreist, kann die Ausstellung gratis besuchen.

Erstmals kann in diesem Jahr auch die sogenannte „Räderwerk-Sammlung“ in Augenschein genommen werden. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein vor wenigen Monaten gegründeter, eingetragener Verein, der auf den Flächen der alten Industriegebäude zunächst nur ein Museum für Fahrzeuge einrichten wollte. „Ursprünglich dachten wir dabei nur an Automobile – egal, ob Old- oder Youngtimer“, erklärt Wolf Dietrich Hiemesch, Kurator des neuen Vereins Räderwerk-Sammlung Hameln e.V.: „Nach eingehendem Gedankenaustausch haben wir jedoch festgestellt, dass fast jeder Fahrzeugbegeisterte auch noch etwas anderes sammelt. Und so ist die Idee für ein ,Jedermann-Museum’ entstanden, das wir nun mithilfe von Gleichgesinnten in Angriff nehmen.“ Hiemesch, seine Partner Thomas Reinecke und Cornelius Volker, wollen mit ihrer Idee alle Sammler ansprechen, die Lust haben, ihre gut erhaltenen Schätze auszustellen und ihre Freude daran mit anderen zu teilen. „Jeder, der etwas sammelt, soll sich angesprochen fühlen und ist herzlich eingeladen, in unserem Verein mitzumachen. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Gegenstände es sich handelt. Die Hauptsache ist, dass sie gut erhalten sind. Uns steht in den Räumen der ehemaligen Wollwarenfabrik so viel Platz zur Verfügung, da können wir die unterschiedlichsten Dinge ausstellen“, so Hiemesch. Thomas Reinecke, erster Vorsitzender des Vereins, erzählt begeistert: „Oft entpuppen sich Keller oder Dachböden als Fundgruben für Sachen, denen niemand mehr Beachtung schenkt, die es aber wert sind, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden. Das kann die Fingerhütchen-Sammlung von Oma sein oder die über Jahre liebevoll gepflegte Schreibmaschinen-Kollektion, für die der Platz in den eigenen vier Wänden nicht mehr ausreicht. Auch Oldtimer-Besitzern bieten wir an, ihre Schätzchen bei uns unterzustellen und von anderen bewundern zu lassen.“

Die Vorsitzenden des neuen Vereins Räderwerk-Sammlung e.V., Wolf Dietrich Hiemesch, Cornelius Volker und Thomas Reinecke, freuen sich auf viele Mitwirkende, die ihre alten Schätze ausstellen möchten. Das kann vom Plakat bis zum Auto (fast) alles sein. Foto: jbr

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