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CDU-Fraktion beantragt 80 000 Euro für Grundschule Baarsen

Umbau soll schneller gehen

BAARSEN. „Aufgrund der vorliegenden Planung des Architekten G. Motzek wird für den Anbau einer Toilettenanlage an die Grundschule Baarsen ein Haushaltsansatz von 80 000 Euro im Haushaltsplan 2017 gebildet.“ So lautet der von der CDU-Fraktion an Bürgermeister Klaus Blome gerichtete Antrag, der in die Haltshaltsplanungen und -beratungen eingebracht werden soll.

Autor

Klaus Titze Reporter

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Durch den Architekten Georg Motzek liege eine fachlich qualifizierte Planung und eine Kostenberechnung vor, die mit Gesamtkosten von 79 121 Euro abschließe, so heißt es weiter. Die Verwaltung werde aufgefordert, mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont die Mitfinanzierung der Schulbaumaßnahme umgehend abzustimmen und über entsprechende Förderprogramme die Einwerbung weiter Drittmittel zur Finanzierung zu betreiben.

Mit diesem Antrag steht die Fraktion nicht allein da, macht Dirk Wöltje als Parteivorsitzender deutlich. Damit solle die seit Jahrzehnten sehr gute schulische Arbeit des Lehrkörpers, der Betreuer, Schulbegleiter und engagierter Eltern unterstützt und gewürdigt werden. Zudem sei die Schule ein wichtiger und unumstößlicher Baustein in der Entwicklung der Bergdörfer.

Die in dem Antrag formulierte Zielrichtung, die Schule als Mittelpunkt des dörflichen Bestandes zu sichern, war in der jüngsten Schulausschusssitzung auch aus der „Gruppe 17“ mitgetragen worden. Hierin hatte sich auch Heike Beckord (SPD) für die Gruppe 17 dafür ausgesprochen, ebenfalls einen Antrag für den Haushalt 2017 einzubringen. „Wir sind allerdings noch in der Abstimmung, die in Kürze in unserer nächsten Fraktionssitzung sicherlich abgeschlossen sein und in einem vorzulegenden Antrag münden wird“, sagt Beckord auf Nachfrage.

Unstrittig scheint parteiübergreifend zu sein, den lediglich durch eine Bediensteten-Toilette im Schulgebäude bestehende Missstand beseitigen zu lassen (wir berichteten). Zugleich wolle man durch einen Anbau den gesamten Toilettentrakt so umgestalten, um die Schule im Sinne zu erwartender Inklusionsvorgaben zukunftsfähig werde. Dazu gehören mindestens eine behindertengerechte Toilette und ein barrierefreier Zugang. Ebenso scheinen sich die Kommunalpolitiker darin einig zu sein, das Bauvorhaben nicht auf die lange Bank zu schieben. Die Ortsvorsteher und Einwohner hätten Eigenleistungen und finanzielle Unterstützung zugesichert.

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