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Bruno Leßmann folgt auf Olaf Heilig

Lügder leitet Zentrum für Sozialpädagogik in Bad Pyrmont

LÜGDE / BAD PYRMONT. Der 52-jährige Bruno Leßmann aus Lügde leitet ab 1. Dezember das Sozialpädagogische Zentrum Hameln-Pyrmont, die gemeinnützige Gesellschaft mit Sitz in Bad Pyrmont. Er übernimmt das Amt von Olaf Heilig, der zum Kreisverband Hameln-Pyrmont der Paritäten gewechselt ist. Leßmann war bereits seit Gründung der Sozialpädagogischen Zentrums Hameln-Pyrmont gGmbH, also seit Januar 2009, dort als Verwaltungsleiter und Prokurist tätig. Zugleich war er Geschäftsführer des Trägervereins Sozialzentrum Hameln-Pyrmont.

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Das Sozialpädagogische Zentrum betreut und unterstützt Menschen mit einer geistigen Behinderung oder psychischen Erkrankung. Dafür sind insgesamt 85 Mitarbeiter in den unterschiedlichen Bereichen angestellt. Folgende Einrichtungen werden aktuell betrieben:
- zwei Wohnheime und drei Außenwohngruppen mit
insgesamt 99 stationären Plätzen;
- eine Tagesförderstätte für Menschen mit geistiger Behinderung im Erwerbsalter (35 Plätze);
- tagesstrukturierende Maßnahmen für Menschen mit geistiger Behinderung ab 60 Jahren (10 Plätze);
- eine Tagesstätte für Menschen mit psychischer Erkrankung (22 Plätze);
- ambulant betreutes Wohnen;
- eine ambulante Wohngemeinschaft;
- ein Ferienhaus für Menschen mit Behinderung.

„Die neuen, sehr vielfältigen Aufgaben als Geschäftsführer des Trägervereins und der Tochtergesellschaft in Personalunion sind eine sehr interessante Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“, sagt Leßmann. Das Unternehmen müsse sich auf die notwendigen Veränderungen, welche sich aus dem Bundesteilhabegesetz ergeben, vorbereiten. Dies werde eine Hauptaufgabe in den kommenden Jahren sein. „Natürlich werden wir den eingeschlagenen vorausschauenden Kurs auch in Zukunft beibehalten und unsere Wohn- und Betreuungsangebote laufend weiterentwickeln.“

Die „Pädagogische Gesamtleitung“ übernimmt Mareen Joachim. Die gelernte Ergotherapeutin führte bereits mehrere Jahre den Bereich der Teilstationären Maßnahmen für Menschen mit geistiger Behinderung sowie mit psychischer Erkrankung. Sie möchte den pädagogischen Bereich im Sinne der UNO-Behindertenrechtskonvention weiterentwickeln. red

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