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Wetter verhindert Arbeiten

Bad Freienwalder Brücke wieder gesperrt – aber wofür eigentlich?

BAD PYRMONT. Die am vorigen Freitag wieder in Betrieb genommene Bad Freienwalder Brücke und die erneute Sperrung der stadtauswärts führenden Fahrspur Anfang dieser Woche war in der jüngsten Bauausschusssitzung der Stadt Bad Pyrmont Gegenstand der Debatte. Dabei wurde das Unverständnis in der Bevölkerung für diese Maßnahme vorgetragen.

Autor

Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite

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Für die Stadt erklärte Hans-Joachim Böhnke, dass aus Bauamtssicht diese erneute Sperrung nicht notwendig sei. Von der Baufirma sei sie aber für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter bei Restarbeiten beantragt worden. Die Sperrbaken stehen – aus Witterungsgründen wurde dort aber in dieser Woche noch gar nicht gearbeitet.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – und so ist es nicht verwunderlich, dass nach dem Rückbau der Umleitungsstrecken, die für die mehrjährige Sperrung der Bad Freienwalder Brücke eingerichtet werden mussten, jetzt Unsicherheiten beim Befahren des Kreuzungsbereiches Lortzingstraße, Solbadstraße Waldecker Straße und Löwenser Straße bestehen: Trotz eindeutiger Beschilderung sind in den vergangenen Tagen Beinahe-Unfälle beobachtet worden. Die Stadt als Straßenverkehrsbehörde mahnt daher alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Aufmerksamkeit und Rücksicht in diesem Bereich. Nachdem die Vorfahrtssituation dort mit Freigabe der Bad Freienwalder Brücke wieder in den Zustand vor März 2012 – dem Zeitpunkt der Brückensperrung – zurückversetzt wurde, sieht es jetzt so aus: Der Straßenverlauf Solbadstraße–Lortzingstraße ist gegenüber den einmündenden Straßen – Waldecker Straße, Löwenser Straße – wieder vorfahrtberechtigt und entsprechend als Vorfahrtsstraße ausgewiesen. Fahrbahnmarkierungen machen diese Vorfahrtsregelung ergänzend zur Beschilderung deutlich.

Da sich aber immer wieder zeigt, dass Autofahrer in nunmehr vierjähriger Routine noch nach bisheriger Umleitungsregelung fahren, die Bitte der Straßenverkehrsbehörde: „Achten Sie auf andere Verkehrsteilnehmer, die mit der neuen Situation eventuell noch nicht vertraut sind und pochen Sie im Zweifelsfall nicht auf Ihr Recht. Sonst könnte es schnell im Kreuzungsbereich krachen und zu vermeidbaren Blech- und wohlmöglich auch zu Personenschäden kommen.“

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