Dossier Wochenmarkt

Die sich zuckersüß in Schale werfen Prinzessinnen haben schon mit einer einzigen Erbse Schlafprobleme. Bei Aschenputtel standen Erbsen wohl auch nicht hoch im Kurs. Und Erbsenzähler gehören nicht gerade zu den beliebtesten Zeitgenossen. Sonst aber sind die kleinen grünen Kugeln ein echter Hit. Wie haben wir uns als Kinder gefreut, wenn die Erbsen reif waren und wir sie direkt von der Pflanze pflücken konnten: Schoten knacken, Erbsen rauspulen – und ab in den Mund. Die Ausbeute für die Schälchen, die es zu füllen galt, fiel da oft ganz schön mager aus. mehr

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Sommer-Stars mit säuerlicher Note Johannisbeeren sind echte Sommer-Stars: von der Sonne verwöhnt, lecker, erfrischend und gesund. Schon in der Steinzeit wurden die Beerenfrüchte im Wald gesammelt. Im Mittelalter schätzte man ihre Heilkraft bei Hautproblemen und gegen Fieber. Heute gelten Johannisbeeren als wahrer Jungbrunnen mit unendlich vielen positiven Eigenschaften. mehr

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Rhabarber – ein Gemüse mit heilenden Kräften Rhabarber – ob als Kompott zum Nachtisch mit Vanillesoße, auf dem Kuchen, als Saft oder als Konfitüre auf dem Frühstücksbrötchen – er schmeckt einigen Menschen einfach gut. Anderen dagegen überhaupt nicht, da sein Geschmack doch sehr speziell ist.

Er wird schon seit der Zeit vor dem 16. Jahrhundert verwendet, als er von seiner Heimat, der Himalayaregion, nach Russland und im Laufe der Jahrhunderte auch in andere Teile Europas gebracht wurde. mehr

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Eine knackige Knolle, in der Heilkraft steckt Fenchel? Igitt! Wer die seit Jahrhunderten geliebte Heilpflanze vehement ablehnt, hat vielleicht nur noch nicht die leckeren Seiten dieses gesunden Gemüses entdeckt. Viele kennen Fenchel aus Kindertagen, wenn die Mutter bei Bauchweh Fencheltee verabreichte, um den aufgewühlten Magen zu beruhigen. Geholfen hat’s zwar fast immer, bei dem einen oder anderen aber bis ins Erwachsenenalter für einen faden Nachgeschmack gesorgt. Dabei lässt sich mit der tollen Knolle noch sehr viel mehr anstellen als daraus Tee zuzubereiten. mehr

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Muntermacher mit inneren Werten – Melonen Rund und gesund – Melonen, die Früchte des Südens, haben es in sich. Wer glaubt, dass dieses leckere und kalorienarme Kürbisgemüse nur reichlich Wasser enthält und sonst nichts, irrt sich gewaltig. Melonen haben viele innere Werte: Sie spülen dank ihres hohen Wassergehaltes überschüssige Salze aus dem Körper, reinigen Nieren und Blut und regen die Verdauung an. Der hohe Anteil an Kalium und anderen Mineralstoffen reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper. Die Vitamine A, C, B1 und B2 sowie Kalzium, Phosphor und Beta-Karotin sind Fitmacher erster Güte. Und schlank bleibt man auch noch: 100 Gramm Melone enthalten je nach Reifegrad gerade mal 25 bis 35 Kalorien. mehr

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Scharfe Partner: Radieschen und Rübchen Sie sind klein, rund, rot und scharf – meistens jedenfalls: Radieschen. Doch es gibt sie auch in Weiß, Gelb und Lila. Und jede Sorte schmeckt ein bisschen anders. Der kleine Kumpel des Rettichs setzte sich in Europa zwar erst im 16. Jahrhundert durch, seither aber wird er am liebsten pur, auf Brot oder im Salat gegessen. Da er zu 94 Prozent aus Wasser besteht, kann man ihn bergeweise genießen, ohne Kalorien zählen zu müssen. mehr

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Schollen-Saison: Was diese Fische so lecker macht Man erkennt sie an den roten Punkten auf der bräunlichen Hautseite, wo sich auch ihre Augen befinden: die Maischolle. Der Frühlingsfisch schlechthin ist wegen seines zarten Fleisches nicht nur bei Gourmets beliebt, auch Kochanfänger wissen ihn zu schätzen, ist es doch kinderleicht den beliebtesten aller Plattfische zuzubereiten. Zwar sind nur etwa 56 Prozent einer Scholle essbar (der Rest sind Kopf, Schwanz und Gräten), dafür aber ist das Fleisch der Maischolle nicht nur fettarm und eiweißreich, sondern auch besonders zart und saftig. mehr

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Kommt jetzt Juan mit spanischen Oliven? Coppenbrügge (ist). Maischolle aus Bad Münder, zwischen Eiern aus Bessingen links und Mohnkuchen aus Bennigsen rechts, am Burggraben gegenüber Gemüse und Obst aus Pennigsehl an der Weser zwischen Hausmacher-Wurst aus Elze und Hachmühlen, die Mitte des Marktes teilen sich Blumen aus Groß Berkel und Bratwurst aus Bad Pyrmont: Das Angebot der acht Stände an diesem Freitag auf dem Coppenbrügger Wochenmarkt ist ebenso übersichtlich wie die Besucherzahl. Von Hand zu Hand über die Auslagen geht ausschließlich Regionales aus deutschen Landen frisch auf den Tisch. Was den meisten Besuchern („Hauptsache: Bratwurst!“) wie Gisela Bauer aus Marienau durchaus genügt. Wilfried Schnake und Adolf Hecht dagegen würden auch bei „ein paar“ Oliven gern mal zugreifen… Ein Wunsch, der aktuell – zumindest EU-verwaltungsrechtlich – durchaus in Griffnähe gerückt wird. mehr

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Eine süße Versuchung, die überhaupt nicht dick macht Sie ist die „Königin der Beerenfrüchte“, die Nummer 1 auf der Obst-Hitliste – die Erdbeere. Dabei ist die süße, rote Frucht streng genommen gar keine Beere, sondern gehört zur Gattung der Sammelfrüchte. Denn: Was wir für Fruchtfleisch halten, ist nur die fleischig verdickte Blütenachse, die die eigentlichen Früchte trägt, nämlich die kleinen gelben Kerne, die auf der Beere sitzen. Alles zusammen ergibt einen aromatischen Leckerbissen, der jetzt endlich wieder Saison hat. mehr

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Schon den Römern schmeckten die Galloways Sie sind robust, hornlos, haben ein dichtes, zottiges Fell und ihre Heimat ist ursprünglich Schottland. Genauer gesagt: Südwestschottland. Deshalb tragen die Rinder auch den Namen der Landschaft, aus der sie kommen: Galloway. Längst findet man sie (fast) überall auf der Welt. Auch auf deutschen Weiden. Denn: Die Haltung von Galloways wird immer beliebter, können sie doch das ganze Jahr über draußen bleiben. mehr

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Früchtchen, die nach Sommer schmecken Wenn die Sonne vom Himmel lacht und es sommerlich warm wird, beginnt für viele die Grill-Saison. Und dann schlägt auch die Stunde einer kleinen Steinfrucht, die aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken ist: die Olive. Zwar ist sie wegen ihrer Bitterstoffe roh nicht genießbar, aber eingelegt eine in vielen Variationen erhältliche, sehr gesunde Delikatesse. Am Anfang sind Oliven grün, mit zunehmender Reife violett und schließlich schwarz. Echte schwarze sind stärker im Geschmack, aber selten, meist werden grüne, mit Eisengluconat schwarz gefärbte Oliven verkauft. mehr

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Wo junges Gemüse seinen großen Auftritt hat Auch wenn der Wind noch eisig ist – jeder wärmende Sonnenstrahl, der durch die Wolken bricht, lässt das Herz von Hobbygärtnern höher schlagen: Denn jetzt wird zu Schaufel und Harke gegriffen, werden Rabatten und Beete mit frischem Grün bestückt. Das gilt nicht nur für Blumen-Fans. Auch alle, die Salat oder Kohl am liebsten frisch von der eigenen Scholle ernten, finden auf dem Wochenmarkt eine große Auswahl junger Pflanzen, die schon vorgezogen sind und nur noch eingebuddelt werden müssen. mehr

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Das königliche Gemüse als Frühjahrsbote Auch wenn die Temperaturen derzeit zumindest nachts noch im einstelligen Bereich liegen – der Frühling ist nicht aufzuhalten. Untrügliches Zeichen dafür: Der erste Spargel ist da. Gestern nutzten zahlreiche Kunden auf dem Hamelner Wochenmarkt die Gelegenheit, sich mit dem königlichen Gemüse einzudecken. Am Stand des Hoflandes Thiermann aus Kirchdorf (liegt zwischen Minden und Nienburg in der Nähe von Sulingen) bot Ursel Hespenheide beste Qualität in verschiedenen Größen an. mehr

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Der wilde Bruder des Knoblauchs kommt an Wer im April bei Waldspaziergängen von unbändiger Lust auf mediterrane Gerichte gepackt wird, muss nicht zwingend einen Bärenhunger haben. Vielleicht liegt’s einfach nur an dem appetitlichen Geruch, den die krautigen Pflanzen mit den lanzenförmigen Blättern verströmen, die derzeit in heimischen Wäldern dichte, grüne Teppiche bilden. Das riecht doch....? Ja, genau, ganz ein deutig nach Knoblauch. Und es handelt sich um dessen wilden Bruder, um Bärlauch. mehr

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Wenn das Brot als Häschen auf den Tisch kommt … In der Adventszeit werden Plätzchen gebacken: Das ist Tradition, macht Spaß und gehört zu Weihnachten wie Tannengrün und Kerzenschimmer. Auch Ostern gibt’s jede Menge schöner Bräuche. Neben den bunten Eiern, die beim Osterfrühstück nicht fehlen dürfen, findet man oft auch einen frischen Hefezopf oder ein anderes Osterbrot auf dem Tisch. Denn: Auch zu Ostern wird gebacken. Kränze, Striezel und Zöpfe, Quark-Häschen und -Lämmer, österlich dekorierte Kuchen und Oster-Kekse. mehr

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Der Frühling erwacht auf dem Wochenmarkt Am Wochenende war endlich Frühlingsanfang und das sieht man wirklich: steigende Temperaturen, kein Schnee mehr, die Vögel singen, die ersten Osterglocken und andere Blumen kommen heraus – auch auf dem Wochenmarkt. Hier gibt es viele Blumen, die jetzt langsam in den Gärten der Leute landen. Von Anemonen über Margeriten bis zu vielen verschiedenfarbigen Primeln. Das alles bietet unter anderem die Gärtnerei Sporleder aus Heyen. mehr

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…und zum Frühstück ’ne schöne Currywurst Wenn morgens um 3 Uhr der Wecker klingelt, beginnt für Dörte Meyer ein langer Arbeitstag. Spätestens um 4 Uhr ist die 29-Jährige auf dem Wochenmarkt, bereitet ihren Stand und das angrenzende Zelt für den Ansturm der Frühstücks- und Mittagsgäste vor. Und der setzt bereits ab 6 Uhr ein: „Die ersten sind Handwerker und andere, die früh aufstehen müssen, aber auch Leute, die von der Nachtschicht kommen“, erzählt sie. Die einen wollen Frühstück, die anderen einen Feierabend-Imbiss. Und für viele ist das um diese Uhrzeit die Currywurst. mehr

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Frühblüher & Co. machen schon Lust auf Ostern Häschen, Küken, Lämmer, Hühner – und, na klar, Eier in allen Größen und Farben: Wer Oster-Schnickschnack sucht, findet für jeden Geschmack die passende Deko. Egal, ob man es lieber puristisch oder üppig mag, natürliche Materialien bevorzugt oder Ostern mal so richtig in die Kitschkiste langen möchte – erlaubt ist, was gefällt. Das gilt auch für den Zeitpunkt des österlichen Schmückens. Die einen dekorieren erst ein paar Tage vor dem Fest, andere sind schon mittendrin. Und in den Geschäften ist ohnehin schon gleich nach Weihnachten Ostern. mehr

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Was im Ei steckt, lässt sich nicht so schnell toppen Auch wenn bald Ostern ist – Eier sind nicht nur dann ein Thema: Sie stellen ein wichtiges Grundnahrungsmittel dar, liefern wertvolles Eiweiß, das der Körper zum Aufbau von eigenen Proteinen nutzen kann. Dabei sind Dotter und Eiweiß in ihrer Zusammensetzung verschieden. Proteine und Vitamine sind vor allem im Eigelb enthalten. Bis auf Vitamin C sind alle lebensnotwendigen Vitamine, wie A, E, B1, B2, B6 und K enthalten. mehr

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Das „Gold der Lofoten“: Fisch zur Fastenzeit Das raue Norwegen ist die Heimat des Skrei. Dort ereignet sich Jahr für Jahr von Januar bis März vor den Lofoten ein beeindruckendes Naturschauspiel: Riesige Schwärme des Winterkabeljaus kehren zu ihrer Geburtsstätte zurück. „Über 800 Kilometer haben die Fische dann von der Barentssee zurückgelegt, um vor den Lofoten zu laichen“, erzählt Sabrina Wiehe von Fisch-Otto aus Winzlar. Seiner langen, abenteuerlichen Reise verdankt dieser Fisch seinen Namen: Skrei bedeutet auf Norwegisch „Wanderer“. mehr
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