Umdenken

Wassersparen im Haushalt

Die Waschmaschine ist neben der WC-Spülung der größte Wasserverbraucher im Haus. Immer mehr Haushalte nutzen daher Regenwasser nicht nur zur Gartenbewässerung, sondern auch im Haus.

Regen fällt in Deutschland das ganze Jahr über in ausreichender Menge. Der Niederschlag von den Dachflächen lässt sich über die Fallrohre ganz einfach in einen unterirdischen Sammeltank leiten und so auf Vorrat speichern. Moderne Tanks gibt es in der Regel als Komplettsystem mit Filterung und Wasserentnahme, die eine hohe Qualität des gesammelten Wassers sicherstellen.

Wie groß der Tank ausfallen sollte, hängt von der Anzahl der im Haus lebenden Personen, der Größe des zu bewässernden Gartens und den geplanten Einsatzzwecken ab. Sollen neben Garten und Waschmaschine auch die WC-Spülungen mit Regenwasser versorgt werden, muss die Anlage entsprechend groß dimensioniert sein. Bei der Planung und dem Einbau empfiehlt es sich daher, auf die Hilfe eines erfahrenen Fachunternehmens zu setzen.

Nicht nur die Wasserrechnung sinkt spürbar, wenn statt Trinkwasser die Niederschläge von den Dachflächen im Haus genutzt werden. Regen ist von Natur aus auch besonders weich und kalkfrei, sodass man auf Entkalkungsmittel für die Waschmaschine vollständig verzichten kann. Auch der Verbrauch von Waschmitteln und Weichspülern reduziert sich deutlich – das nutzt nicht nur der Haushaltskasse, sondern auch der Umwelt. Weiches Wasser schont zudem empfindliche Gewebe und lässt sie länger gepflegt aussehen.

Die Alternative beim Wäschewaschen Wasser aus der Tonne

Artikel vom 21.03.2011 - 16.49 Uhr
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