Gesundheit

Zahnstein und die Folgen

Verantwortlich für Zahnstein sind Milliarden von Bakterien, Pilzen und Amöben, die sich im Mund tummeln. Sie lagern sich in Form von Zahnbelägen, auch Plaques genannt, auf den Zähnen, in den Zwischenräumen und den schlecht erreichbaren Zahnfleischtaschen an. Restlos kann man sie auch mit Zahnbürste und Zahnseide nicht entfernen. Bakterien, die im Mund verbleiben, produzieren Faulgase, die man als Mundgeruch wahrnimmt. Nach und nach mineralisieren die Zahnbeläge durch den Speichel und es entsteht Zahnstein. Wird er nicht entfernt, kann es zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) bis hin zur Parodontitis kommen. Während Karieserkrankungen in Deutschland rückläufig sind, nimmt die Parodontitis zu: Mehr als zwei Drittel der Erwachsenen, schätzen Experten, sind mehr oder weniger davon betroffen. Zahnstein entfernt normalerweise der Zahnarzt im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen. Einmal pro Jahr wird dies in der Regel von den Krankenkassen bezahlt. Zusätzlich zu empfehlen ist außerdem die Professionelle Zahn-Reinigung (PZR).

Artikel vom 23.09.2011 - 06.00 Uhr
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