Gesundheit
Wer Gesundheit sucht, findet sie zwischen den ZähnenDer Schlüssel zur lang anhaltenden Zahngesundheit liegt in der Reinigung der Zahnzwischenräume. Grafik: oral-prevent
„Gesund beginnt im Mund – je früher desto besser.“ – Das Motto des diesjährigen Tags der Zahngesundheit mag abgedroschen klingen, doch es liegt viel Wahrheit darin. Gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch sind kein Zufall. Studien belegen, dass mit der richtigen Zahnpflege eigene Zähne bis ins hohe Alter gute Dienste leisten. Dabei geht es im Kindesalter vor allem darum, Karies erst gar nicht entstehen zu lassen und bei Erwachsenen, den Kampf gegen Plaque an jeden Zahn und in jedem Zwischenraum anzunehmen.
Viele Eltern sind der Meinung, dass die Zahnpflege von Milchzähnen nicht wichtig sei, weil diese ja ohnehin ausfallen. Das ist falsch! Gesunde Milchzähne stellen nämlich die Basis für ein gesundes Gebiss im Erwachsenenalter dar. Experten raten deshalb, dass Mütter ihre Kinder am besten frühzeitig, also mit dem ersten Zahn, an die richtige, gründliche Zahnpflege gewöhnen sollten. Fast in allen Fällen von Karies bei Erwachsenen handelt es sich um eine alte Karies, die wieder ausbricht. Wer als Kind keine Karies hatte, bekommt sie meist auch später nicht mehr.
Zur Pflege erster Zähnchen eignen sich beispielsweise Milchzahnputztücher (zum Beispiel Oral-Prevent) gut. Nach jeder Mahlzeit säubern Eltern, mit einem Tuch um den Finger gewickelt, vorsichtig Zähnchen und Zahnfleisch. Versetzt mit Xylitol als Zahnschutz-Substanz, schützen sie effektiv vor Karies. Auch nach dem Milchzahnwechsel im Schulalter gilt es, Zähneputzen als Ritual in den Tagesablauf zu verankern. Sobald ABC-Schützen das Zähneputzen sicher beherrschen, steht zusätzlich die Reinigung von Zahnzwischenräumen auf dem Programm.
Denn im Zahnzwischenraum liegt die Wurzel allen Übels! Deshalb sind Zahnzwischenräume sowohl mit Interdentalbürsten als auch mit Zahnseide unbedingt zu reinigen – nicht nur im Kindes- und Jugendalter, sondern auch von Erwachsenen. Denn merke: Parodontose beginnt immer in Zahnzwischenräumen, wo unter anderem Essensreste hängenbleiben, weil sie nicht von der Zahnbürste erfasst werden. Wer bislang die Reinigung seiner Zahnzwischenräume vernachlässigt hat, sie aber ab heute beginnt, wird schon in spätestens einem Vierteljahr eine grundlegende Verbesserung seiner Zahngesundheit feststellen. Zahnfleischbluten wird seltener auftreten, und der Zahnhalteapparat wird gestärkt.
Mit ihren mikrofeinen Borsten dringen die Interdentalbürsten in fast alle Zwischenräume vor und lassen sich einfacher benutzen als Zahnseide. Ob Interdentalbürste oder Zahnseide, kleine Helfer machen weit weniger Mühe als vermutet und lohnen sich in doppelter Hinsicht. Wer sie konsequent und frühzeitig in die tägliche Zahnpflege integriert, minimiert nicht nur das Risiko von Zahnfleischbluten, schmerzhaften Entzündungen, Mundgeruch und Karies, sondern auch teure Arztrechnungen. Und übrigens: Doppelt hält besser. Die Frage ist also nicht, ob man Interdentalbürsten oder Zahnseide benutzen sollte – beides ist wichtig.
Eine 30-Jahres-Studie aus Schweden liefert den wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Zähne nicht aufgrund des Alters ausfallen, sondern aufgrund mangelnder Pflege. Innerhalb von 30 Jahren gründlicher Zahnpflege ging pro Patient weniger als ein Zahn verloren, obwohl die Probanden zwischen 50 und 80 Jahre alt waren. Mehr unter www.oral-prevent.de