Garten + Terrasse

Pflanzen am Wegrand

Der schönste Kiesweg verliert an Wirkung, wenn kleine Steinchen in den angrenzenden Rasen kullern oder sich braune Erdklumpen zwischen die weiße Decke mischen! Dies verhindern Randsteine, die die Wege mit losem Belag zusätzlich befestigen. Eine besonders schöne Alternative zum Stein sind Pflanzen. Sie sorgen für Übergänge, die optisch mit dem Garten harmonieren: Verläuft ein Weg zum Beispiel schnurgerade, lockert ihn ein Saum aus Frauenmantel (Alchemilla), niedrigen Rosen, Katzenminze (Nepeta) und Storchschnabel (Geranium) auf, die lässig ihre Blüten auf den Weg ragen lassen.

Grundsätzlich eignen sich für das Pflanzen direkt am Wegesrand alle Stauden, die dicht und bodendeckend wachsen. Aber auch in Steinfugen sind Pflanzen schmückend und verleihen Gartenwegen dadurch eine natürliche Lebendigkeit. Fachleute sparen sogar einzelne Pflastersteine aus, um Platz für Gräser zu lassen. Diese müssen allerdings recht genügsam sein, um an diesem Standort gedeihen zu können. Je breiter die Fugen sind, desto besser wachsen dort zum Beispiel Lerchensporn (Corydalis), Schafschwingel (Festuca ovina) und andere robuste Stauden.

BGL/PdM

Artikel vom 05.08.2010 - 19.00 Uhr
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