Garten + Terrasse

O ja, hier ist echt tierisch was los
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Mit der Strauchschrecke auf ungeschütztem Terrain rechnet man nicht, doch sie hat sich just zur Rast auf den sonnengewärmten Fliesen der Terrasse niedergelassen. Sproing – weg ist sie, irgendwohin zwischen Ysop und Salbei, wo sie ungestörter ist. Dort trifft sie unter anderem auf die Feuerwanze, deren „Familie“ quasi den ganzen Garten bevölkert. Auf der Suche nach Nahrung sammeln die Feuerwanzen Samen. Irgendwie muss man ja über den Winter kommen… Der Kohlweißling, der sich auf einem Apfel niedergelassen hat, muss sich darum keine Gedanken machen. Er dreht mit schon recht zerfledderten Flügeln seine letzten Runden. Aber aus den Eiern, die er an Blattunterseiten befestigt hat, werden Raupen und Puppen, die überwintern – und im nächsten Frühling so frei sind wie der Wind.

Mit Haus kein Problem: Diese hübsche Schnecke ist im Gegensatz zu ihren „nackten“ Artgenossen keine Gefahr für Jungpflanzen. Hier kriecht sie durchs Gras.

Knuspert und saugt an allerlei Samenständen, unter anderem auch an denen von Mohn und Malvenfrüchten: Die Feuerwanze ist überall in den Gärten des Weserberglandes anzutreffen. Sie überwintert unter Steinen und an geschützten Stellen. Im Frühjahr sieht man Feuerwanzen in dichten Klumpen am Fuß alter Bäume oder Mauern.

Artikel vom 23.09.2011 - 06.00 Uhr
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