Garten + Terrasse

Grüne Tipps

Feldsalat und Spinat: Im goldenen Oktober wird nicht nur geerntet, sondern das Feld für neue Ernten bereitet. Und so werden im Nutzgarten jetzt Feldsalat und Spinat gesät, während Rüben, Chinakohl oder auch Knollenfenchel im Erntekorb landen.

Auf Schädlinge überprüfen: Der umsichtige Gartenbesitzer schaut immer nach Schädlingen. In der Praxis bedeutet dies, dass vor allem die Kübelpflanzen, die bald ins frostfreie Winterlager wandern, genau auf Schädlingsbefall überprüft werden müssen, denn im warmen Wintergarten würden sie sich erst recht gut entwickeln.

Sie entflammt toll: Bis zu drei Meter hoch sind ihre Blütentrauben, im Hochsommer ist die Steppenkerze (Eremurus robustus) zur Hochform erblüht. Im goldenen Oktober ist die Zeit des Pflanzens gekommen für all jene Gärtner, die im nächsten Jahr dieses grandiose Blütenschauspiel ebenfalls erleben möchten. Die fleischigen Wurzeln werden dazu an einem sonnigen Standort in ein Gemisch aus Lehmboden und Sand gesetzt. Gut ist, wenn der Wind kaum Angriffsfläche hat, denn die hohen Blütenstängel knicken leicht um. An einer sonnenbeschienen Hauswand oder in einem dicht bepflanzten Staudenbeet (mit Stütze) steht Eremurus am besten. Übrigens: Schon während der Blüte welkt das Laub der Steppenkerze. Sie zwischen anderen blattreichen Stauden zu postieren, ist also durchaus clever.

Mispel schmeckt gut: Apfel. Birne. Walnuss… – Früchte aus dem eigenen Garten gibt es viele, aber nur wenige Gartenbesitzer setzen auf die Mispel (Mespilus germanica). Dabei verdient sie viel mehr Aufmerksamkeit, als ihr bislang gegeben wurde. Sie sollte nicht in einer Reihe mit anderen Gehölzen stehen, sondern eine Solitärstellung erhalten, denn die Mispel wird ausladend und bis zu sechs Meter hoch. Im Frühjahr offenbart sie wahre Schönheit mit zahllosen, rund fünf Zentimeter großen, weißen Blüten. Und im Herbst kann das Kernobst geerntet werden, wenn es rostrot bis braun geworden ist. Mit anderem Obst vermischt sorgt die Mispelfrucht für Finesse in Marmeladen. Roh schmeckt sie am besten, wenn sie nach dem ersten Frost frisch vom Busch gepflückt wird. Gepflanzt wird Mespilus an einem sonnigen Standort, sie wächst aber auch im Halbschatten.

Gräser im Herbst: Gräser kommen gerade erst im Spätsommer und Herbst zur vollen Geltung. So klingt die Gartensaison mit kraftvollen Farben und Wedeln aus. Die rauen Federborstengras-Rispen schweben jetzt über dem horstartigen Grün. Und vor allem ist es das feine Laub in Goldgelb, das die Rutenhirse so wunderschön aussehen lässt.

GRÜNE TIPPS

Artikel vom 29.09.2011 - 16.31 Uhr
drucken
Diesen Artikel versenden


   
versenden

Artikel kommentieren






Übersicht | Nachrichten | Lokales | Sport | Kultur | Bilder | Service | Anzeigenmarkt | Impressum
© Deister- und Weserzeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Eine starke Gruppe: Deister- und Weserzeitung | Pyrmonter Nachrichten | Dewezet Bodenwerder | Schaumburger Zeitung | Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung | Neue Deister-Zeitung | Wesio | Weserbergland.Com | Medien 31