Garten + Terrasse
Aussaat auf der Fensterbank – so einfach geht’s
Clevere Pflanzenliebhaber kaufen nicht nur Samen, sondern „ernten“ sie selbst. So lassen sich einerseits Kosten sparen, andererseits erfüllt es Gartenbesitzer mit großem Stolz, wenn sie Pflanzen selber ziehen. Die Blüte sieht man dann plötzlich in einem ganz anderen Licht, sie wird wertvoller.
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Garten + Terrasse
Winter im Nacken, Frühling im Sinn: Was kann der Gärtner jetzt machen?
Die Stauden-Gärtner, Blumen-Center und Gartenfachbetriebe warten händeringend auf das Ende des Winters. „Schauen Sie raus, das ist doch nicht zu fassen. Man kann ja nichts pflanzen“, sagt Peter Ehlerding, Geschäftsführer von Blumen-Ehlerding, und spricht Konkurrenten und Kollegen aus der Seele. Ergo hielten sich viele Kunden zurück, was die Pflanzenauswahl für ein blühendes Gartenjahr 2010 betrifft. Dabei gibt’s schon vieles. Bloß: Wohin damit, wenn man’s noch nicht pflanzen kann, weil der Boden noch gefroren ist?
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Garten + Terrasse
Zauberhafte Bauernorchideen
Noch gilt Schizanthus wisetonensis, auch „Bauernorchidee“ genannt, als Geheimtipp für Liebhaber farbenfroher Balkon- und Terrassenbepflanzungen. Die kälteresistenten Blühwunder können bereits ab März in Töpfen, Kübeln und Kästen nach draußen gesetzt werden, denn sie überstehen selbst Nachtfröste bis minus sieben Grad Celsius. Und durch einen kräftigen Rückschnitt nach dem ersten Blütenflor blüht die Bauernorchidee noch einmal richtig auf – und das bis weit in den Sommer hinein.
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Garten + Terrasse
Zwiebelblumen
Kein Frühling ohne Zwiebelblumen. Diese Pflanzen gehören zu den ersten und schönsten Blühern des Jahres und werden im Herbst gepflanzt. Die meisten – zum Beispiel Krokusse, Narzissen (Osterglocken), Schneeglöckchen, Blaustern, Winterling, Hyazinthen, Traubenhyazinthen und natürlich die große Vielfalt der Tulpen – blühen von März bis Anfang Juni. Es gibt aber auch Sommerblüher, so zum Beispiel die zuweilen beachtlich groß werdenden Zierlauchsorten (Allium). Die Zwiebel ist ein gestauchte Stängelteil mit verdickten Blättern und dient der Pflanze als Überwinterungs- und Speicherorgan. Die Blütenstiele und Blätter dürfen nach der Blüte erst entfernt werden, wenn sie welk und braun geworden sind. Dann beginnt die Ruhephase der Pflanze. Ab dieser Zeit fühlt sie sich auf einem trockenen Standort am wohlsten. Gießen ist also dann auf keinen Fall mehr notwendig.
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Garten + Terrasse
Bitte nicht drauftreten: Erste Blümchen sprießen
Draußen ist schon wieder Frost, aber drinnen warten Gartenbesitzer händeringend auf den Wetterwechsel, um endlich die Pflanzzeit zu eröffnen. Doch Obacht in den Beeten: Wer sich wie die Axt im Walde benimmt, zerstört die ersten zarten Schösslinge, denn Zwiebelpflanzen recken sich schon dem Himmel empor. Der lange Winter hat ihnen nichts ausgemacht, und auch die frostigen Nächte jetzt stören sie nicht. Die einzige Gefahr droht ihnen von den Gartenbesitzern selbst. Grund ist das allzu engagierte Graben, Hacken und Harken.
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Wasser kann gefährlich werden
Obacht vor Frost! Wer noch nicht alle Pflanzen, die nicht winterhart sind, an einen sicheren Ort gestellt hat, kann böse Überraschungen erleben. Engelstrompeten, Fuchsien und anderen macht ein leichter Frost nicht viel aus, aber Pflanzen, in deren Blattrosetten sich Regenwasser sammelt, können dann Schaden nehmen, wenn das Wasser zu Eis gefriert. Durch die eisige Ausdehnung werden die Blätter verletzt. Muss ja nicht sein – also rein damit ins Haus.ey
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Garten + Terrasse
Fensterbankzwerge in Steinoptik: Lithops sind im Kleinen ganz groß
Wer den skurrilen Pflanzen zugetan ist, sollte einen Blick auf Lebende Steine (Lithops) werfen. Wenn sie so brav da liegen, könnte man sie geradewegs mit größeren Kieselsteinen verwechseln. Doch in ihnen steckt Leben, das entdeckt werden will. Wer sie richtig pflegt, wird im Sommer mit imposanten Blüten überrascht und freut sich im Winter an ihrem Anblick auf der Fensterbank im Töpfchen.
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Garten + Terrasse
Blaues Wunder wird zur Staude des Jahres gekürt
Sie blühen von Mai bis in den Oktober fast den ganzen Sommer hindurch und tauchen mit ihren überwiegend blauvioletten Blüten Blumenbeete in die Farbe des Himmels. Die Rede ist von der Katzenminze (Nepeta). Sie wurde vom Bund deutscher Staudengärtner zur Staude des Jahres 2010 gekürt und kann auch noch jetzt im Oktober gepflanzt werden.
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Der Winter war schneller, jetzt ab in den Keller…
Das ging jetzt aber wirklich schnell: Plötzlich legte sich Raureif über das Land, plötzlich bildete sich eine dünne Eisschicht auf den Fensterscheiben des Gewächshauses. Es ist Winter im goldenen Oktober. Stauden und Gehölzen, immergrünen Hecken und Zwiebelpflanzen ist das vollkommen egal. Aber Kübelpflanzen, die nicht frostfest sind, müssen jetzt ins Winterlager. Engelstrompeten, Fuchsien und andere Pflanzen haben durch den ersten Nachtfrost noch keinen Schaden genommen – aber noch eine frostige Nacht wird ihnen nicht gut bekommen.
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Grüne Tipps
Überwinterung von Dahlienknollen: Dahlienknollen nimmt man aus der Erde, wenn die oberirdischen Teile nach den ersten leichten Frösten vertrocknet sind. Die Triebe werden nicht ganz zurückgeschnitten, denn die Knospen für den Neuaustrieb befinden sich in Bodennähe. Deshalb sollten circa fünf Zentimeter vom alten Stängel stehen bleiben. Anschließend lässt man die Knollen etwas trocknen. Sie dürfen dabei niemals Zugluft ausgesetzt sein. Danach werden sie bei Temperaturen von fünf bis acht Grad Celsius in leicht feucht gehaltenem Torf oder Sand gelagert.
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Blumenzwiebeln – rein damit
Der Frost, der in dieser Woche im Weserbergland Einzug gehalten hat, ist nicht von langer Dauer. Das Wetter soll wieder milder werden. Außerdem ist der Boden noch nicht gefroren. Deshalb ist es auch weiterhin möglich, Blumenzwiebeln zu pflanzen, damit das nächste Frühjahr bunt und schön aufblüht.
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Nicht nur sauber – sondern rein
Ein sauberes Gefäß ist die wichtigste Voraussetzung für eine lange Haltbarkeit von Schnittblumen. Deshalb sollten Blumenvasen nicht nur von außen sauber sein. Ganz wichtig ist das Reinigen von innen mit heißem Wasser und Spülmittel oder auch Gebissreinigungs-Tabletten, damit keine Bakterienrückstände mehr zu finden sind. BBH
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Wirkungsvolle Kombinationen
Sehr natürlich wirken Kombinationen von frühjahrsblühenden Zwiebel- und Knollengewächsen mit Stauden. Großer Vorteil dieser Kombination: Die austreibenden Stauden verdecken mit ihrem Laub die verwelkenden Blätter der Zwiebel- und Knollenpflanzen. Pflanzzeit für diese frühlingsblühenden Zwiebeln ist im Herbst. IZB
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Winterquartier für Wildtiere – Laub hat seinen Nutzen
Der Herbst zeigt sich gerade von seiner goldenen Seite. Bevor die Bäume ihre Blätter abwerfen, verfärbt sich das Laub in knalliges Rot, strahlendes Gelb und sattes Braun. Mit den ersten Herbststürmen fällt dann all die Pracht Spaziergängern und Gärtnern vor die Füße. „Laubhaufen sind für Insekten, Frösche und Igel eine wichtige Hilfe, um gut geschützt über den Winter zu kommen.“, sagt Andreas Kinser, Forstexperte der Deutschen Wildtier Stiftung.
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Mit diesen besonderen Pflanzen ist keine Jahreszeit trist und trostlos
Auf die kalte, nasse, fiese Jahreszeit, die uns allen nunmehr wieder bevorsteht, blicken viele Menschen mit Skepsis. Trist und grau präsentiert sich dann auch der Garten, denn die Zeit des goldgelb leuchtenden Herbstlaubes ist relativ schnell vorbei. Doch auch die kalte Jahreszeit hat ihren Reiz, wenn man gemütlich drinnen sitzen kann und der Blick auf einen gut geplanten Garten oder einen schön gestalteten Balkon fällt. Dann werden nämlich Pflanzeneigenschaften sichtbar, die in der Gartensaison kaum oder gar nicht wahrgenommen wurden, weil dann vor allem Blüten oder Blätter die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Hier einige Tipps:
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Garten + Terrasse
Welch ein Duo!
Es sieht aus, als wenn hier nur eine Pflanze ihre Pracht ausbreitet, jedoch: Bei diesem besonderen Grün handelt es sich um ein wunderschönes Duo, das im Grunde nichts miteinander zu tun hat, aber in trauter Zweisamkeit erst richtig schön aussieht. Im Hintergrund räkelt sich die Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites) aus dem Steingarten, vorne hat sich eine Echeveria in Positur gelegt. Aber bald werden sie voneinander getrennt, und zwar aus gutem Grunde. Denn während die Walzen-Wolfsmilch den Winter über draußen verbringt, muss die Echeverie an einen geschützten, im besten Fall sogar frostfreien Platz gestellt werden.Foto: ey
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Garten + Terrasse
Wein und Hopfen wollen hoch hinaus und sind besonders schöne Pflanzen
Zunächst eine Faustregel: 15 Kilogramm Trauben ergeben 10 bis 12 Liter Saft. So weit, so gut. Aber wer von den heimischen Gartenbesitzern erntet schon 15 oder mehr Kilogramm Weintrauben in seinem eigenen grünen Reich? Und bei dem köstlich fruchtigen Aroma und so frisch vom Stiel wegstibitzt stellt sich ohnehin die Frage, ob die Weiterverarbeitung lohnt. Ob große Ernte oder kleine: Weinreben im eigenen Garten sorgen für besonderes Flair und – in seltenen Fällen, aber immerhin – für ein gutes Tröpfchen…
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Garten + Terrasse
Kamelien – die Rosen des Winters brauchen einen geschützten Platz
Viele Gartenbesitzer haben es versucht und nach einiger Zeit doch wieder sein gelassen: Die Rede ist vom Hoffen auf reichlich Blütenfülle bei den Kamelien. Mehr noch: Viele Gartenbesitzer stehen Jahr für Jahr vor einem Häufchen Elend, denn nach strengen Minustemperaturen ist die Kamelie erfroren. Das ist soooo schade…
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Garten + Terrasse
Pflanzzeit für Gehölze: Ran an die Arbeit
Herbstzeit ist Pflanzzeit. Weil der Boden noch die Sommerwärme gespeichert hat, haben die Wurzeln genügend Zeit, sich zu entwickeln. Das verschafft der Pflanze, dem Gehölz oder dem Baum genügend Zeit zum Anwurzeln. Der Vorteil einer Pflanzung im Herbst liegt auf der Hand: Bereits im kommenden Frühjahr kann sich die Pflanze gut entwickeln und erblühen. Das gilt nicht zuletzt für Gehölze!
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Garten + Terrasse
Mähen, ernten, grubbern, graben: Nur mit gutem Werkzeug gelingt’s
Gartenbesitzer geben viel Geld für Pflanzen aus. Das ist gut und richtig. Warum nicht wenige von ihnen jedoch am Werkzeug sparen, Spaten aus Vorkriegszeiten benutzen, Klingen nicht schärfen oder vom Fachmann schärfen lassen und überdies Billigartikel anstatt Qualitätsprodukte kaufen, ist rätselhaft. Dabei ist völlig klar: Wer billig kauft, kauft zweimal. Und wer sein Werkzeug nicht regelmäßig pflegt, wird nicht lange daran Freude haben.
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